Region & Chancen

 

 

RÖMER-PARK

Hotel-, Erholungs- & Freizeitpark

in der Euregio

 

 Die MARKE Ihrer Freizeit-Zukunft

6 tragende Säulen & ein festes Fundament

Aldenhoven

Anno 2006 

 

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Grundlagen Römer-Park Resort...
...verankert im Strukturwandel der Region


Das ca. 760.000 m2 große Grundstück, in Aldenhoven gelegen, bietet viel Platz und Raum, die mannigfaltigen, unterschiedlichen Facilitybereiche für ein einmaliges Familien Business & Freizeit - Resort  (...in Europa nicht zu finden ) zu platzieren. Die Konzept- Planung für Römer-Park Resort  ist abgeschlossen und bereits mehrfach veröffentlicht.

Von jedem Punkt ausgehend, werden verschieden gestaltete Wege und Zuführungen entstehen. Besonders gestaltete Plätze mit Charme & Charakter sind immer wieder Treff- & Schwerpunkte. Orte, an denen sich die Gäste sehr wohlfühlen und  ihre Freizeit auf angenehmste Weise miteinander verbringen. Eine Erholungs-& Freizeitanlage wie  RÖMER-PARK Resort Aldenhoven wird zum Gruppen-Kurzurlaub von mind. 1-4 Tagen geradezu herausfordern. 

Klug durchdacht  sind auch die Angebote zu allen Themen abwechslungsreich gestalteter Freizeit. 

Sie sind auf die Erwartungen der Gäste aus Nah und Fern orientiert. Fachlich hoch qualifizierte Kooperationspartner z.B. die DERTOUR werden mit eingebunden und bilden Teil des Organisations- Managements.

Diese exzellenten Angebote werden 300.000 bis 365.000 Gäste, die nach belegbaren Schätzungen RÖMER-PARK Resort  pro Jahr besuchen werden, so nachhaltig beeindrucken, dass sie ihren gesamten Bekannten- & Freundeskreis sowie Geschäftspartner darüber ausführlich informieren. Im Einklang mit der Natur, sorgfältig ausgewählten Baumaterialien sind aus Stein, Holz & Glas. Mediterane Bauweise, harmonische Einbindung in die Natur, ist der Region angepasst. 

 Mehrfach-Stammgäste = Selbstläufereffekt
Club-Systeme einbinden und schaffen

In kurzer Zeit wird die Anlage auch durch die Medien in der Region des Dreiländerecks und darüber hinaus so bekannt sein, dass durch zufriedene Stammgäste, die wirtschaftliche Grundlage nachhaltig immer aufrecht erhalten bleibt. Durch die unvergessliche Erlebnisvielfalt von  RÖMER-PARK Resort werden sicherlich viele Gäste zu Stammkunden (CLUB´s etc.) und Werbeträger dieses hoch innovativen Projektes mit ganz neuen Arbeitsplatz-Sicherungssysteme. ( Stichwort: "Personal-Akademie")In kurzer Zeit wird die Anlage auch durch die Medien in der Region des Dreiländerecks und darüber hinaus so bekannt sein, dass durch zufriedene Stammgäste, die wirtschaftliche Grundlage nachhaltig immer aufrecht erhalten bleibt. Durch die unvergessliche Erlebnisvielfalt von  RÖMER-PARK Resort werden sicherlich viele Gäste zu Stammkunden (CLUB´s etc.) und Werbeträger dieses hoch innovativen Projektes mit ganz neuen Arbeitsplatz-Sicherungssysteme. ( Stichwort: "Personal-Akademie")

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Regionale Anbindung

16 Mio. in 2 Std. Anfahrt

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Einzugsgebiet

 

Nahgebiet 30km / erweitert auf 60km    .........…in 2 Std. Anfahrt 16.0 Mio. Einwohner

 

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Nahgebiet 30 km Radius

Stadt Aachen                         270.000
Land Aachen 254.000
Kreisstadt Düren 140.000
Land Düren 155.000
Erftkeis 55.000
Kreis Euskirchen 45.000
Eifelgebiete gesch.  50.000 
Kreis Bergheim  56.000
Kreis Mönchengladbach 128.000
Kreis Heinsberg 62.000
Kreis Erkelenz 52.000
Zwischenerg. 1.267.000   

           
erweiterter Nahkreis 60 km Radius gesch.

Kreis Köln  300.000    
Belgien  10 km Grenzgebiet 150.000 
Holland  10 km Grenzgebiet 150.000
Düsseld./ Neuss  300.000
Leverkusen / Krefeld / Selfkant  150.000 
Zwischenerg.  1.050.000
Sonstige     D/NL/Beg. 1.500.000

 

Gesamt Ergebnis 3.817.000

             

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Städte Region Aachen ©Antenne AC 

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... zusätzliche relevante Informationen:

Viele Arbeitsplätze entstehen nicht alleine nur bei den RÖMER-PARK – Gesellschaften .... sondern bei Zulieferern & Handwerkern.   WIR kommen noch DARAUF zurück
Durch neue Personalstrukturen (Gutachten) werden es bis zu 80% Vollzeitkräfte.
Die Bauzeit von ca. 18-24 Monate ist hierbei nicht berücksichtigt
Zulieferfirmen – Handwerk – Handel  hierbei ebenfalls ausgenommen
Zusätzliche Gebühren bei Wasser / Strom usw. sind Vorteile für regionale Infrastrukturen
Steueraufkommen durch Unternehmen und Mitarbeiter sind gut für die Haushaltskassen
Erhöhtes Lohnaufkommen erhöht die Kaufkraft innerhalb der Region
Von Europa Park Rust hinter Karlsruhe  profitieren nachweißlich 8000 Arbeitsplätze
Phantasialand vergrößert in 2009 um 30 ha
Center Park´s hat bei 16 Anlage einen Umsatz von 560 Mio. in 200
Center Park´s  haben  nachweislich in den letzten 24 Monaten eine 86,7 %
In der Region Aachen liegt ein BETTEN- UNTERBEDARF von 17,5 % in 2006 zu Grunde
Der Deutschlandurlaub hat in 2005/2006 eine 12,3 % tige Steigerung erfahren
Zusätzliche Besucher für die Region und nicht die regionale Bevölkerung aufteilen
Imagesteigerung durch Mehrwert und Aufwertung aller Strukturen z.B. der Natur
 

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Überregionaler Konsens :“Gemeinsam heißt Stärke“

 ... Wir schaffen neue, regionale Synergieeffekte.

Römer-Park Resort Aldenhoven & Blausteinsee Sportresort

Wie wir Alle immer vermutet und gehofft haben, werden immer mehr Synergien durch Römer-Park Resort Aldenhoven & Blausteinsee - Sportresort entstehen. Der wirtschaftliche Erfolg von Beiden, wird durch eine  Projektleitung, Planung & Steuerung und über gemeinsame Ressourcen abgehandelt. Dies ergibt dann einen sehr großen, regionalen Konsens durch interkommunales Interesse. Die Idee zur zusätzlichen Investition für ein Blausteinsee -Sportresort ist mit ca. 50 Mio. geschätzt,  gleichzeitig durch Büro Krause-Bohne entworfen und vorgestellt. Für RÖMER-PARK sind dies wie an dieser  Stelle der Homepage dargestellt ca. 90 Mio.

Wir gemeinsam werden über die von uns lange aufgebauten Ressourcen, u.a. wie Fondkonzept, Personalkonzept, Vertriebskonzept, Betreiber- & Vermarktungskonzept ( DERTOUR ), alles abhandeln können und werden alle zu Gewinnern.

Wenn die Region interkommunal denkt, ist dies für uns Alle ein Riesending und im Sinne Aller, eine ganze Region zu stärken.

Eine ganze Region im Wandel mit Euregionale 2008 und einem zusätzlichen  neuen See in 35 Jahren so groß wie der Tegernsee.

RÖMER-PARK & Blausteinsee Projektentwicklung

Studie Tourismus m. regionalem Bezug 4/09

2009 Copyright by Karl-Heinz Albrecht – Römer-Park

Zusammenfassung

BLAUSTEINSEE Sportresort & RÖMER-PARK Resort Aldenhoven liefern ohne Zweifel einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der kommunalen Freizeitinfrastruktur. Sie führen zu einer Verbesserung, steigern den Bekanntheitsgrad, erhöhen das Sport- & Freizeitangebot.

Ein besseres Image durch bessere Angebote auf höherem Qualitätsniveau, verbunden mit der Nachfrage durch eine interessante und ausgabenfreudige Zielgruppe bringt in der Summe langfristig stabile Effekte, auch für die regionale Wirtschaft. Wichtig sind auch die regionalen Sekundäreffekte, wie Steuereinnahmen, Einnahmen aus Abgaben und Pachtverhältnissen, Schaffung von Arbeitsplätzen und Imageförderung. Unser Gast erlebt seine Urlaubsreise als Gesamterlebnis. Er sucht nicht nur eine Unterkunft und einen Ort, sondern er entscheidet sich für ein ganzes Leistungsbündel. Eine Destination ist für ihn also umso attraktiver, je breiter das Angebot angelegt und je besser es auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt ist. Denn eine Familie mit Kindern wünscht sich bekanntlich ein anderes Angebotspaket als z. B. Singles. Konsequente Kundenorientierung ist eine unabdingbare Voraussetzung für unseren Erfolg. Daher müssen wir dem nachfrageseitigen Trend zur Multioptionalität künftig mit einem großen Angebot an Themen und Aktivitäten begegnen und in die Produktgestaltung z. B. Fun- Sport-Action-Angebote, Musik-Events, oder Firmenpräsentationen verstärkt einbinden. Auch die Qualität wird bedeutend sein . Besonders unsere persönliche Betreuung wird auch bei

wachsender Konkurrenz zum wichtigen Erfolgskriterium. Der gesamte Organisationsprozess muss sich der Flexibilität der Reisenden anpassen. Diese Zusammenhänge haben wir erkannt und berücksichtigen auch die Organisationsstrukturen auf der Orts-, Regional- und Landesebene. Da NRW keine touristische Einheits-Marke (wie Bayern) ist, kommt auf unsere Region eine zentrale Bedeutung zu. Im ländlichen Raum, am Rande von Ballungsgebieten, der vom Strukturwandel und dem kontinuierlichen Rückzug des sog. Sekundären Sektors betroffen ist, kommt hier auf BLAUSTEINSEE Sportresort & RÖMER-PARK Resort Aldenhoven, als potentiell wirtschaftsbelebender Faktor, eine bedeutende Rolle zu. Die Chancen für beider Erfolge stehen in der Region sehr gut.

Dennoch wird man sich, will man langfristig konkurrenzfähig bleiben, den allgemeinen Trends im Tourismus anpassen müssen. Das bestehende Angebot muss immer wieder durch neue Bausteine erweitert werden. „Changement und Trendwechselnd“. Mit solchen Komponenten über die Personalakademie herangebracht, werden unsere Vorhaben in der Region unter touristischen Aspekten eine wichtige Rolle spielen. Potentiale auf allen Bereichen (-Arbeitsmarkt, Landschaft mit Seen usw.) sind vorhanden und müssen entsprechend aufgearbeitet werden. Vor dem Hintergrund, zielgruppenorientierte Angebote zu schaffen und damit besondere Akzente zu setzen, bietet es sich an, die bestehenden Lücken durch neuartige Produkte in Form eines „Multithemen-Sportresorts und einer Multithemen Freizeitanlage “, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Hauptzielgruppe „Familie“, incl. die der Gruppe „50+“ und „Freizeitsportler“ befriedigen können, parallel aber

trennscharf jedes Resort für sich zu schließen. Weitere Anlagen werden in dieser Region aller Wahrscheinlichkeit nach auch wirtschaftlich operieren können. Abhängig davon für welche Angebotspalette man sich entscheidet, erfolgreicher Tourismus kann nur dann funktionieren, wenn das bisherige „Kirchturmdenken“ wirklich aufgegeben und eine effektive Kooperation auf allen Ebenen angestrebt wird. Konkurrenz kann gewissermaßen belebend wirken, aber nur im Rahmen einer Region, die sich als eine Einheit sieht und dementsprechend gemeinsam vermarktet. Eine konsequente Verknüpfung aller bestehenden und neuen Teilsegmente des touristischen Angebotes wird langfristig zum Wohl aller Beteiligten beitragen, das Image der Region aufwerten, eine höhere Qualität bieten, im Wettkampf mit anderen Reisezielen bestehen und letztlich zur Anerkennung und Wertschätzung unserer touristischen Destination BLAUSTEINSEE Sportresort & RÖMER-PARK Resort führt.

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Gewinner,......sind „WIR“

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Regionalwirtschaftliche Effekte:

Unsere Vorhaben dieser Größenordnung, Qualität und Zweckbestimmung verspricht dem Wirtschaftsraum der Nordkreise Düren und Aachen positive regionalwirtschaftliche Auswirkungen durch Schaffung und Sicherung von schätzungsweise bis zu 750 direkte Arbeitsplätze. Untersuchungen zu anderen Freizeitanlagen[1] prognostizieren, dass mit jedem der entstehenden Arbeitsplätzen indirekt drei weitere Beschäftigungsverhältnisse gefördert werden können, mit der Folge, dass mit den Vorhaben mindestens ca. 3.000 Arbeitsplätze in der Region gesichert werden. Insbesondere werden die regionale Bauwirtschaft, das lokale Handwerk sowie Dienstleistungs- und Handelsbetriebe durch die Realisierung der Vorhaben begünstigt. Die Nachfrage nach Unternehmen und Arbeitnehmern wird hierbei sowohl qualifizierte, als auch nicht qualifizierte Anbieter und Arbeitnehmer erfassen. Als Business-, Erholungs- und Freizeitparks tragen solche Vorhaben zur Attraktivität der gesamten Region bei und kann die Regionalentwicklung langfristig positiv beeinflussen. Synergetisch wirkende Kooperationen zwischen den Betreibern der regionalen Freizeitanlagen Römer-Park Resort Aldenhoven & Blausteinsee - Sportresort, Brückenkopfpark Jülich und Indeland können dem Tourismus als Wirtschaftsfaktor eine ernsthafte Bedeutung zuweisen und das Image der Region entsprechend fördern.

Es wird erwartet, dass von den Vorhaben positive Impulse für die langfristige Entwicklung der Region ausgehen werden; für eine Region, die in der Vergangenheit vorrangig dem Tagebau und der Energielieferung des Landes diente und gegenwärtig nach einer die Wirtschaftsstruktur fördernden Nutzung der rekultivierten Landschaft sucht. Werden die Resorts Dürwiss & Aldenhoven umgesetzt, werden Tourismus und Freizeitgewerbe eine wesentliche wirtschaftliche Stütze der Region darstellen.

 

Die gesamte Region konzentriert sich auf einen Wandel und das...

Zukunftskonzept Tourismus.

Es gibt auch für Zuliefernde ( z.B. Landwirte, Bäcker, Metzger, uva.) einen wissenschaftlichen Nachweis über  nachhaltige Erfolge und einem positiven und langzeitigen  Synergieeffekt. 

Wir müssen uns alle für die Zukunft  überlegen richtig aufgestellt zu seinIn der Region ist viel geplant. Römer-Park Resort Aldenhoven & Blausteinsee - Sportresort sowie Indeland. Alle sollten diese Idee als Synergiegrundlage sehen, woraus sich noch viel entwickeln lässt, wenn man gemeinsam vorgehtKirchturmdenken darf nicht für 100% privat durchfinanzierte- und organisierte Vorhaben mit so vielen Arbeitsplätzen gefährden.

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Überblick des Marktes

In der Region sind noch keine in etwa vergleichbare Anlagen zu finden. Als Mitbewerber sind vielleicht folgende Anlagen zu benennen, wobei diese meistens keine multifunktionalen Sport- und Freizeitsport-Angebote haben. Besonders  unternehmensorientierte, private Vorhaben in solcher Form sind neu, aber zukunftsweisend.

 

Aqualand Köln  größeres Spaßbad & Sauna Tag *  60 km
Bergheim Sauna-Anlage 95 % Erw. Tag *  50 km
Tivolisauna Erwachsenen-Sauna 99% Erw. Tag *  35 km 
Kreuzau Spaßbad Monte Mare / Kommunal Tag *  30 km
Valkenburg Gesundheitstherme Hotel f. Mehrf. 35 km
Würselen ehem. Monte Mare Fun-Schwimmbad Tag *  10 km 
Aachen Thermen i.d. Stadt  Tag *  20 km

 *  OHNE  SPORT-,...VEREINS,.... TAGUNGS-,... oder  SEMINARHOTEL

Für die untersuchte Region mit ihren bestehenden und geplanten Freizeit- und Tourismuseinrichtungen bietet sich die Chance, ein trennscharfes und damit charakteristisches Profil in diese Richtung zu entwickeln. Eine regionale Stärkenentwicklung, wie sie im Rahmen des Regionalprojektes „Indeland“ bereits praktiziert wird, und eine Spezialisierung auf Wellness, Sport, Fun, Event und Erlebnis sind die Voraussetzungen für eine optimale Vermarktung der Region gegeben. Ein gemeinsames Auftreten der bestehenden regionalen und lokalen Einrichtungen „Blausteinsee“ und „Brückenkopfpark“ mit den geplanten Einrichtungen „Römer-Park“, und „Funsport-Park Goldsteinkuppe“ verleiht dem Tourismus als Wirtschaftsfaktor eine ernsthafte Bedeutung und fördert das Image der gesamten Region. Hier sind erste Kooperationsgedanken untereinander bereits protokolliert und für die Zukunft vereinbart.

Hierbei können sich die Vorhaben durch die ideale Region dank ihrer Lage und der hervorragenden Verkehrsanbindungen für den Individualverkehr über die Straße auf ein bevölkerungsreiches Einzugsgebiet stützen: Neben der Lage zwischen den deutschen Oberzentren Aachen, Mönchengladbach, Köln und Düsseldorf sind die der Standorte über die Autobahnen A 44 und A 4 auch unmittelbar mit den belgischen Oberzentren Lüttich und Brüssel, sowie den niederländischen Oberzentren Maastricht und Eindhoven verbunden.

Im Erreichbarkeitsradius von ca. zwei Stunden liegen :

 

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das Ruhrgebiet mit ca. 5,3 Millionen Menschen,

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die Region Köln / Bonn mit ca. 2,3 Millionen Menschen,

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die niederländischen Prov. Limburg, Nord-Brabant und Utrecht mit ca. 4,7 Mio Menschen,

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Belgien mit den Oberzentren Lüttich, Brüssel und Antwerpen mit über 4 Millionen Menschen.

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Zusammen sind das mehr als 16,3 Millionen Menschen.

 

 

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Chancen

 

     

      Deutschlandurlaub und dessen Motivationssegmente, wie die oft genannten, aber spez. Bauernhof-Urlaub, Wellness und Abenteuer, denen im übrigen ein hohes Wachstumspotential vorausgesagt wird, sind hervorragende Urlaubsformen für den Deutschlandtourismus (Die Zeit (Hrsg.) 2000). Sie bieten vor allem eine große Chance für die touristische Entwicklung der ländlichen Räume. Denn hierzulande, wie in allen Gebieten Europas, in denen bäuerliche Betriebe in der Landwirtschaft vorherrschen, entwickeln sich im Zusammenhang mit der Herausbildung industriemäßiger Agrarstrukturen und dem dadurch bedingten Einkommensrückgang der Landwirte touristische Strukturen als zusätzlicher Erwerbszweig.

 


 

     Durch den Strukturwandel und den kontinuierlichen Rückzug des sekundären Sektors resultieren erhebliche Probleme, die sich in fehlender wirtschaftlicher Stabilität, in einer relativ hohen Arbeitslosenrate sowie damit verbundener Abwanderung und Landflucht äußern. Die Suche nach Alternativen bringt dem Tourismus auch in den ländlichen Räumen Deutschlands einen erheblichen Bedeutungsgewinn ein.


(Noack 2000, S. 20, Schloemer 1999, S. 2).

     In der Zusammenschau heben sich die Vorhaben aufgrund der Kombinationen von Freizeit-, Sport-, Business-, Wellness- und Abenteuerurlaub, sowie dem Urlaubsangebot in der Ferienwohnung, dem Ferienhaus oder dem Hotel im Wettbewerb deutlich von anderen Angeboten des Tourismus ab. Folglich ist hier eine große Chance für die touristische Entwicklung des ländlichen Raums geboten, weil wir die regionalen Gäste mit einbeziehen. Auf der Grundlage des geplanten Bettenangebotes sind bei einer realistischen Einschätzung einer mindestens 60-prozentigen Auslastung ca. 200.000 zusätzliche Übernachtungs-Gäste bzw. Buchungen pro Jahr in beiden Anlagen zu erwarten. Für freizeitorientierte Menschen gibt es kaum ein multifunktionelles Angebot. In der Zusammenschau heben sich die Vorhaben aufgrund der Kombinationen von Freizeit-, Sport-, Business-, Wellness- und Abenteuerurlaub, sowie dem Urlaubsangebot in der Ferienwohnung, dem Ferienhaus oder dem Hotel im Wettbewerb deutlich von anderen Angeboten des Tourismus ab. Folglich ist hier eine große Chance für die touristische Entwicklung des ländlichen Raums geboten, weil wir die regionalen Gäste mit einbeziehen. Auf der Grundlage des geplanten Bettenangebotes sind bei einer realistischen Einschätzung einer mindestens 60-prozentigen Auslastung ca. 200.000 zusätzliche Übernachtungs-Gäste bzw. Buchungen pro Jahr in beiden Anlagen zu erwarten. Für freizeitorientierte Menschen gibt es kaum ein multifunktionelles Angebot.

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Nachweis des Bedarfs

Grundsätzlich gilt der Tourismus als einer der dynamischsten Wirtschaftszweige und gleichzeitig als einer der größten Arbeitgeber der Welt, in Deutschland kann er sich trotz steigender Gästezahlen seit Ende der 1990er Jahre jedoch kaum mit anderen international bekannten Destinationen messen[1]. Deutsche Touristen geben gegenwärtig weit mehr Geld im Ausland als im Inland aus.

Allerdings fallen die Zukunftsprognosen für Deutschland aufgrund einiger zusammenwirkender Faktoren positiv aus. Gerade für das Segment Kurzreisen (maximal vier Übernachtungen) werden große Chancen gesehen, denn hier liegt Deutschland vor den allgemein besonders nachgefragten Urlaubszielen wie Spanien, Österreich oder Italien[2]. Von den in den nächsten Jahren zusätzlich in Deutschland getätigten Reisen werden voraussichtlich die Bundesländer Bayern, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen am meisten profitieren[3]. Angebote aus Nordrhein-Westfalen – wie auch aus anderen Bundesländern –entsprechen oftmals nicht mehr den aktuellen bzw. zukünftigen Anforderungen der Nachfrager. Sie basieren auf den Wünschen und Erwartungen einer zurückliegenden Gästegeneration und sind folglich den heutigen und zukünftigen Anforderungen des sich dynamisch verändernden Tourismusmarktes nicht mehr gewachsen[4]. Um Reiseziele in Nordrhein-Westfalen als bewusste Reisealternativen aufzubauen, muss einerseits deren Bekanntheitsgrad deutlich gesteigert werden. Andererseits gilt es, die Images der touristischen Regionen über das Angebot bestimmter Reiseaktivitäten aufzuwerten und den Aufbau wettbewerbsfähiger, themenbezogener Kompetenzen voranzutreiben. Dies bedeutet, dass Themen von überregionaler Wirkung definiert und entsprechend kommuniziert werden müssen. Nur wenn Destinationen Angebote schaffen, die sich deutlich von denen der Wettbewerber abheben, werden sie sich im Wettbewerb behaupten können[5], wobei die vielseitige Bedürfnisstruktur der Reisenden nicht einfach zu befriedigen ist. Eine Region oder ein Ort ist für den potenziellen Gast umso attraktiver, je breiter das Angebot angelegt und je genauer es auf bestimmte Urlaubsformen abgestimmt ist.

Für den Tourismus in Deutschland wird dem Wellness- und Abenteuerurlaub sowie dem Urlaub in der Ferienwohnung und dem Ferienhaus ein hohes Wachstumspotenzial vorausgesagt. Eine Expertenbefragung im Auftrag der Wochenzeitung DIE ZEIT hat 2000 die wichtigsten touristischen Trends der nächsten Jahre untersucht[1][6]. Fast alle Urlaubsformen werden einem Wandel unterworfen sein, beeinflusst vom Bedeutungszuwachs der elektronischen Medien bis hin zur Genuss- und Erlebnisorientierung. Aber auch demografische Faktoren sind zu berücksichtigen, denn der Anteil der über 60 jährigen wird bis 2050 auf knapp 40 % der Gesamtbevölkerung gewachsen sein[2][7]. Doch ändert sich nicht nur die Altersstruktur der Reisenden gravierend, sondern auch deren Verhalten.

 



Gesamtumsatz der deutschen Erlebnisparks
von 1999 bis heute.

Marktentwicklung:
Der zur ITB 2007 herausgegebene aktuelle „World Travel Trends Report“ belegt Bekanntes: Während die Zahl der Ferienurlaube (ab vier Tagen) stagniert,  nimmt die Zahl der kurzen Ausflugs- und Städtereisen (bis zu drei Tagen) in Deutschland weiter zweistellig zu. Experten begründen dies u.a. mit einem sich ändernden Freizeitverhalten: der vormalige Jahresurlaub am Stück wird heute gesplittet. Business wird mit Kurzurlaube verbunden. Gleichzeitig stützen Marktforschungen der GMF, Doric und Römer-Park GmbH die Ergebnisse von Fachstudien, denen zufolge thematisch qualifizierte und klar aufgestellte Freizeit-Parks mit einem touristischen „all-inclusive“- Angebot die Gewinner im Segment Unterhaltungsparks sind. Das Gebiet ist als Urlaubs- und Ausflugsregion touristisch in einem großen Umbruch und setzt auf die Weiterentwicklung dieses Wirtschaftsfaktors. Es existiert in der Region kein direkter Wettbewerber für Freizeitparks.

In der Querschnittsmeinung der Experten wird dem Wellnessurlaub die stärkste Veränderung zugesprochen. Wellness in allen seinen Variationen ist einer der wichtigsten Reisemärkte der Zukunft[8]. Denn der präventive Gesundheitsurlaub entwickelt sich zu einem bedeutenden Wachstumszweig der touristischen Nachfrage[9]. Jeder fünfte Bundesbürger (d. h. ca. 12 Mio. Menschen) will gezielt und systematisch in den Wellnessoasen unabhängig von der mediterranen Sonne etwas für das eigene Wohlbefinden tun, wobei der Gesundheitsurlaub in den meisten Fällen nicht der Kernurlaub der Deutschen, sondern ihr Zweit- oder Dritt- bzw. Kurzurlaub ist. Dieser Trend erfasst breite Bevölkerungsschichten, sowohl ältere Menschen, die sich möglichst lange jung fühlen möchten, als auch jüngere, bei denen sich das Umwelt-, Körper- und Ernährungsbewusstsein vermehrt durchsetzt. Unter der Voraussetzung, dass die Wohlfühl-Atmosphäre garantiert ist, kann diese Urlaubsform der Zukunft überall erfolgreich angeboten werden.

Neben dem Wellnessurlaub gibt es weitere Trends bei bestimmten Urlaubsformen, wie z. B. das Segment Abenteuerreisen, in dem die zweitgrößten Wachstumsraten erwartet werden. „Abenteuer“ bedeutet für die einen „Natur pur“, für die anderen Freizeit-, Erlebnis- oder Themenparks. Gerade attraktive Themenparks machen mit ihrer „Erlebnisgarantie“ dem traditionellen Fremdenverkehr im 21. Jahrhundert ernsthafte Konkurrenz. Diese Themenparks werden zu Kurzurlaubsresorts, in denen Erleben und Vergnügen, Entspannen und Relaxen gleichermaßen möglich sind. Hiermit setzen sie neue Maßstäbe, denn der Kurzurlaub mit Erlebnis- und Infotainment-Charakter wird sich in der gesamten westlichen Welt zu einer neuen Form des Spezialtourismus mit wachsender Bedeutung entwickeln[10]. Bei den Erlebniswelten handelt es sich um komplexe, multifunktionale Einrichtungen an der Schnittstelle von Freizeit, Unterhaltung, Kultur, Konsum, Sport und Tourismus. Sie bieten dem Konsumenten den Vorteil, aus einem vielfältigen und standardisiertem Angebotsspektrum auszuwählen und sich damit eine individuelle Mischung zusammenzustellen[11].

Attraktiv und erfolgreich sind diese Einrichtungen vor allem weil sie...

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Sicherheit (Berechenbarkeit der Leistungen, kundenfreundliche und einheitliche Öffnungszeiten über 24 Std., Wetterunabhängigkeit, Hausrecht etc.),

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Bequemlichkeit (leichte Buchbarkeit, räumliche Konzentration vielfältiger Konsum- und Freizeitmöglichkeiten, Parkplätze etc.) und

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Vernetzung / Markenbildung (zentrales Center-Management, einheitlicher Marktauftritt, Events, gemeinsame Sonderaktionen, etc.) bieten.

Ein Ende des „Erlebnishungers“ und der Thematisierung im Tourismus ist derzeit nicht in Sicht. Aus Sicht der Kunden fungieren die Themenwelten und Inszenierungen zunehmend als neuartige „Mindscapes“, d. h. als

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Traum- und Gegenwelten zum Alltag, in die man temporär abtauchen kann,

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Räume, in die man Konsum- (Lebens-) träume projizieren kann,

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Treffpunkte, die man nutzen kann, um andere Menschen zu treffen,

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Schauplätze, auf denen man etwas „Ungewöhnliches“ erleben kann[12].

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[1] vgl. Smeets + Damaschek Planungsgesellschaft mbH, Büro Dr. Fricke, Anlage zum Beteiligungsverfahren gem. Beschluss des Regionalrates vom 23.06.2006, Raumverträglichkeitsuntersuchung – Zusammenfassung – (Stand: August 2006) im Auftrag der PHANTASIALAND Schmidt-Löffelhardt GmbH & Co. KG, S. 52

[1] vgl. Baratta M. v. (Hrsg.), Der Fischer Weltalmanach 2002, Frankfurt 2001, S. 1248

[2] vgl. gemeinschaftliche Repräsentativbefragung von 200 Golfclubs und Betreibergesellschaften durch Reppel + Lorenz Tourismus-Beratung GmbH, project m Marketingberatung GmbH, Planungsgruppe Golf GmbH von Februar bis April 2001.

[3] vgl. Opaschowski H. W., Tourismus im 21. Jahrhundert, Freizeit-Forschungsinstitut der BAT GmbH (Hrsg.), Hamburg 1999, S. 37

[4] vgl. Vortrag von Dr. Robert Datzer auf der Jahrestagung des Hotel- und Gaststättenverbandes Nordrhein-Westfalen am 23.11.2000, S. 49

[5] vgl. Kreilkamp E., Zukunftsorientierte Tourismuspolitik in Deutschland, Ergebnisse des 3. Tourismus-Kolloquiums der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e. V. in: Gemachter oder gelebter Tourismus?  Management und Unternehmenskultur, Schriftenreihe der Europäischen Akademie Bozen, Band 3, Wien, S. 63

[6] vgl. DIE ZEIT 40/2001, Yin-Yang für Millionen, Wellness-, Fitness- und Beauty Angebote sind jungen Frauen und Männern immer mehr Zeit und Geld wert, sowie DIE ZEIT 13/2002, Zeit für Nähe, Deutsche Urlauber entdecken Europa, erwarten Kuxus und wollen per E-Mail erreichbar sein. Ergebnisse einer Prognos-Studie im Auftrag der ZEIT

[7] vgl. Quack H.-D., Der Leuchtturm in der Angebotsflut. Die Destination als Marke, in: Wettbewerb der Destinationen, Fontanari M. u. Scherlag K. (Hrsg.), Wiesbaden, 2000, S. 170

[8] vgl. Romeiß-Stracke F., Die Zukunft hat längst begonnen, in. Start-Magazin 4/2001, BLUE/PUBLISHING Verlagsgesellschaftfür Kundenmedien mbH, München 2001, S. 15

[9] vgl. Luft H. (Hrsg.), Organisation und Vermarktung von Tourismusorten und Tourismusregionen – Destination Management 2001, Armin Gmeiner Verlag, Ehnried-Hof, Meßkirch, S. 43f.

[10] vgl. Opaschowski H. W., a. a. O., S. 26

[11] vgl. Steinecke A., Erlebniswelten und Inszenierungen im Tourismus. Die Thematisierung des touristischen Raums, in: Gemachter oder gelebter Tourismus? , a. a. O., S. 67

[12]vgl. ders., a. a. O., S. 72

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Forschung aktuell, 212, 30. Jg., 04.02.2009

...Hier auch als pdf - Datei...

Stiftung für Zukunftsfragen stellt die 25. Deutsche Tourismusanalyse vor

Ferienfreuden in Krisenzeiten.

Deutsche reisen weniger ins Ausland:  „Comeback des Inlandstourismus“

Seit dem 11. September 2001 ist die „heile Urlaubswelt“ nicht mehr das, was sie einmal war: Terroranschläge, Irakkrieg, Tsunami, Vogelgrippe, Karikaturenstreit, Börsenkrise und Rezession haben in einer erfolgsverwöhnten Wachstumsbranche ihre Bremsspuren hinterlassen. Die Reiselust der Deutschen bleibt zwar ungebrochen, aber die Urlaube werden immer kürzer (2008: 12,2 Tage), die Urlaubsbudgets immer knapper (2008: 960 Euro Urlaubsbudget pro Person) und die Reiseziele rücken immer näher: Fast zwei von fünf Urlaubern (38%) hielten sich im vergangenen Jahr in Deutschland auf und verzichteten auf eine Auslandsreise. Und das Jahr 2009 droht zum Jahr der touristischen Verunsicherung zu werden, weil das Lager der zur Reise „Unentschlossenen“ (34,8%) größer ist als je zuvor. Dies geht aus der 25. Deutschen Tourismusanalyse der BAT Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der 4.000 Personen ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten 2008 und ihren Reiseabsichten 2009 befragt wurden.

„Statt Wärme, Ferne und Weite heißt es eher: „Kurz. Nah. Weg“, so Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, der Wissenschaftliche Leiter der BAT Stiftung. „Anstelle eines Reiseverzichts wird die Urlaubsfreude durch eine Verkürzung der Reisedauer regelrecht erkauft und finanziell ausgeglichen. Auf diese Weise lebt die populärste Form von Glück weiter: Kürzer verreisen heißt dann eben: Intensiver genießen und gleichzeitig den Gürtel enger schnallen.“ Und den Luxus einer Zweit- oder Drittreise kann sich ohnehin nur eine Minderheit leisten: 2007 waren es 16,4 Prozent, 2008 15,7 Prozent und 2009 werden es – so die aktuellen Reiseabsichten der Deutschen – vielleicht nur noch 11,6 Prozent sein.

Beim Haushalten mit dem Urlaubsbudget rücken Fernreiseziele in weite Ferne. Umso mehr ist Urlaub im eigenen Land gefragt, bei dem man Zeit und Geld sparen kann. Doch die Umsetzung der praktischen Reiseformel „Kurz. Nah. Weg.“ hat auch ihre Schattenseiten: Die Urlauber sind schnell da – aber auch schnell wieder weg. Inlandsurlauber bleiben gerade einmal 9,8 Tage, Auslandsreisende jedoch durchschnittlich 13,7 Tage. Professor Opaschowski: „Aus den schönsten Wochen des Jahres werden die schönsten Tage des Jahres.“ Von den touristischen Boomzeiten Anfang der achtziger Jahre mit fast dreiwöchiger Aufenthaltsdauer (1980: 18,2 Tage im Durchschnitt) können die Ferienanbieter in Deutschland heute nur noch träumen.

Inlandsreisen 2008.  .......Bayern baut Spitzenposition aus

Deutschland bleibt das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen – mit steigender Tendenz (2005: 32% - 2006: 34% - 2007: 36% - 2008: 38%). Im vergangenen Jahr hat der Inlandsurlaub spürbare Marktanteile erobert. „Ein Comeback des Deutschlandtourismus zeichnet sich ab. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt diesen Trend: Die Weltmeister im Reisen reisen weniger ins Ausland“, so der Leiter der BAT Stiftung.  Dies trifft vor allem für Familien mit Kindern zu. Fast jede zweite Familie (46%) hat im vergangenen Jahr Urlaub in Deutschland gemacht. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten zählen wieder mehr die Qualitätsmerkmale des Familienurlaubs: Nah, preiswert und gemütlich. Die Krise wird zur Chance für familienfreundliche Ferienorte. Für eventtouristische Angebote fehlt das Geld. Anspruchs- und Prestigedenken können sich immer weniger Urlauber leisten. Zwischen Alpen, Nord- und Ostsee fühlen sich die Urlauber in Deutschland am wohlsten. Im inländischen Wettbewerb ging in der vergangenen Saison Bayern als Sieger hervor und baute seine Spitzenposition aus. Mehr als jeder fünfte Inlandsurlauber (22,9%) hielt sich 2008 in Bayern auf, dicht gefolgt von den Ostseeurlaubern (20,1%). Nordseeküste und Nordseeinseln müssen weiter um ihre Anteile (14,8%) kämpfen, wie Bodensee und Schwarzwald auch (7,7%). Auf der Gewinnerseite befinden sich – neben den Bayern – vor allem die Ferienanbieter in Mecklenburg-Vorpommern: Von der Mecklenburgischen Seenplatte über die Ostseeküste bis zur Insel Rügen. Opaschowski: „Mit der verstärkten Nachfrage nach Urlaub im eigenen Land wird der Wettbewerb um innerdeutsche Marktanteile härter. Berge und Seen, Küste und Inseln kämpfen um die Gunst der Urlauber. Der Wettbewerb ‚Berge contra Küste’ ist offener denn je.“

Auslandsreisen 2008.   ........Die Türkei überholt Österreich

Seit mehr als dreißig Jahren gibt es unter den beliebtesten Auslandsreisezielen der Deutschen drei ungefährdete Spitzenreiter: Spanien, Italien und Österreich. Was sich in den letzten Jahren an touristischen Bewegungen schon ankündigte, ist 2008 Wirklichkeit geworden: Die Türkei (6,3%) überholt Österreich (4,9%). Noch 1970 war Österreich der einsame Spitzenreiter mit 15 Prozent Marktanteilen. Und auch vor einem Jahrzehnt gab es noch doppelt so viele Österreichurlauber (1998: 6%) wie Türkeireisende (3%). Professor Opaschowski: „Was mit dem so genannten ‚Teutonengrill’ in Italien begann, hat jetzt seine konsequente Fortsetzung gefunden: Die Sehnsucht nach Sonne überstrahlt alle anderen Reisewünsche. Sonnengarantie wird zum Synonym für gelungenen Urlaub.“ Infolgedessen dominierten in der vergangenen Reisesaison mediterrane Sommerziele wie Spanien (12,3%), Italien (7,2%) und die Türkei (6,3%).

Gegen diesen unaufhaltsam erscheinenden Trend gen Süden und Sonne kann Österreich mit seinen besonderen Qualitätsmerkmalen von „schöner“ Landschaft, „gesundem“ Klima und „gemütlicher“ Atmosphäre nicht genug entgegensetzen. Es ist vielleicht nur noch eine Frage der Zeit, wann auch Griechenland oder nordafrikanische Reiseziele wie Marokko, Tunesien und Ägypten in der Gunst der deutschen Urlauber an Österreich vorbeiziehen.

Nach wie vor stark nachgefragt sind osteuropäische Ziele (Ungarn/Polen: 3,7%) sowie Kroatien und Slowenien (2,8%). Mit größerem Abstand folgen dann Fernreiseziele wie USA (1,5%), Karibik (1,3%) und Asien (1,2%). Fernreisen sind für viele Bundesbürger attraktiv, können sich aber nur wenige leisten. Sie stellen keine ernsthafte Alternative zu den Inlands- oder mediterranen Ferienzielen dar. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss Kroatien die Karibik ersetzen.

Reiseverkehrsmittel 2008.

Mobilitätswende im Urlaub: Das Auto kommt wieder.
Spürbarer Einbruch im Flugtourismus

Vor über hundert Jahren haben die eigenen vier Wände Räder bekommen: Das Auto als Verkehrsmittel wurde geboren. Es veränderte das Lebensgefühl des mobilen Menschen: Erlebnismobilität und Massentourismus waren die Folge. Etwa jeder zehnte Autokilometer wird seither nur für Urlaubszwecke zurückgelegt. Mit der wachsenden Bedeutung des Flugtourismus (1970: 8% - 2000: 35%) drohte das Auto in den letzten Jahrzehnten seine Dominanz zu verlieren (1970: 61% - 2000: 49%). Jetzt zeichnet sich eine Mobilitätswende im Tourismus ab: Das Auto (2008: 51%) hat das Flugzeug (2008: 34%) wieder überholt. Ein spürbarer Einbruch im Flugtourismus, der sich noch verstärken kann, wenn die Flugkosten in nächster Zeit weiter steigen sollten.

Professor Opaschowski: „Die Urlauber erinnern sich: Autoreisen sind vor allem preiswert und nicht nur bequem. In Zeiten knapper werdender Urlaubsbudgets rechnet sich das Auto wieder. Es gilt zudem als familienfreundlich, ist flexibel nutzbar und macht orts- und zeitunabhängig. Das Auto macht mobil: Es trägt seinen Namen zu Recht.“ Das könnte eine Zukunftschance für die – derzeit notleidende – Automobilbranche sein: Die Wiederentdeckung des Autos als Urlaubsmobil.

Folgen der Finanzkrise.

Sparen auf breiter Ebene: Auch Urlaubsreisen betroffen

Keine Branche bleibt zur Zeit von der Wirtschaftskrise verschont. Doch Erfahrungswerte der letzten Jahrzehnte weisen nach: Wenn die Gesamtwirtschaft zu schrumpfen beginnt, läuft die Touristik oft noch auf vollen Touren, weil sie mit Zeitverzögerung reagiert. Bei kleineren Konjunkturdellen kommt die Krise in der Touristik manchmal gar nicht erst an. Doch jetzt in Zeiten einer weltweiten Rezession von Europa bis China kann auch die Urlaubsreise nicht verschont bleiben. Zudem hat der sich bisher positiv auswirkende Zeitverzögerungsfaktor auch seine Schattenseiten: Die Touristiker mögen der kommenden Sommersaison noch relativ gelassen entgegensehen; doch schon in der Wintersaison 2009/2010 werden sie sich auf schlechtere Zeiten einstellen müssen. Opaschowski: „Dann ist der Bonus ‚Glücksfaktor Reisen’ aufgebraucht und ein ‚harter Winter’ mit Einbrüchen im Geschäft steht bevor.“

656 Euro kostet eine Deutschlandreise.  Fernreisen um ein Vielfaches teurer .

„Reiselust – preisbewusst!“ heißt die aktuelle Urlaubsdevise der Deutschen. Trotz ungebrochener Reiselust müssen sich die Bundesbürger bei ihren Urlaubsausgaben einschränken. In der BAT Tourismusanalyse wurden die tatsächlichen Geldausgaben der Urlauber ermittelt. Die konkrete Fragestellung dazu lautete: „Und wie viel Geld haben Sie für diese letzte Urlaubsreise in etwa ausgegeben, für Anreise, Unterkunft, Essen, Trinken, Ausflüge etc. pro Person?“ Die Repräsentativerhebung ergab: Bei einer Durchschnittsreisedauer von 12,2 Tagen pro Jahr kommen 960 Euro zusammen.

„Wenn es um Preisvergleiche geht, machen die Deutschen auch vor der Urlaubsreise nicht mehr Halt“, so Professor Opaschowski. „Der Eindruck entsteht: Manche kaufen Preise – und nicht nur eine Reise.“ Die Deutschen entdecken den Urlaub als Sparprogramm. Kurz- und Billigurlauber geben zunehmend den Ton und Trend an. Deshalb kommt es auch zu erheblichen Preisunterschieden. 656 Euro kostet eine durchschnittliche Deutschlandreise. Am preiswertesten kann man derzeit im Harz und in der Lüneburger Heide Urlaub machen: Mit 446 Euro ist jeder Urlauber dabei. Am meisten Geld braucht man dagegen für Ferien an der Nordseeküste und auf den Nordseeinseln in Niedersachsen (826 Euro). Ein Urlaub in Bayern kostet 753 Euro, im Schwarzwald und am Bodensee 672 Euro. Ein Ostseeurlaub ist mittlerweile in Schleswig-Holstein preisgünstiger zu bekommen (672 Euro) als in Mecklenburg-Vorpommern (695 Euro). Wenn gerechnet werden muss, dann ist ein Inlandsurlaub immer noch am günstigsten. Vergleichbare Kosten entstehen allenfalls beim Urlaub im Nachbarland Österreich (825 Euro). Eine Italienreise kostet dagegen schon 1.018 Euro. Spanien- und Türkeireisen weisen mittlerweile das gleiche Preisniveau auf (je 1.092 Euro). Um ein Vielfaches höher liegen allerdings Fernreisen, was auch mit der längeren Reisedauer zusammenhängt. Für einen 20-Tage-Aufenthalt in den USA geben die Bundesbürger etwa 2.367 Euro pro Person aus. Und wer gar nach Australien oder Neuseeland reisen will, muss gleichermaßen Zeit und Geld investieren. Eine solche Fernreise „kostet“ 3.074 Euro und einen zusätzlichen Zeitaufwand von 22,9 Tagen. Das können sich manche nur „einmal im Leben“, aber die meisten Bundesbürger „nie“ leisten.

Auch unabhängig von den Reisezielen gibt es bei den Reisekosten bemerkenswerte Unterschiede zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen: Männer geben im Urlaub mehr aus (1.019 Euro) als Frauen (909 Euro), Singles (1.013 Euro) mehr als Familien (813 Euro). Und auch Großstädter leben im Urlaub auf großem Fuß (1.072 Euro), während das Urlaubsbudget von Landbewohnern deutlich bescheidener ausfällt (862 Euro). Der sich abzeichnende Urlaubstrend zum Umstieg vom Flugzeug auf das Auto findet bei den Reisekosten auch seine nachweisbare ökonomische Begründung: Flugtouristen haben sich den letzten Urlaub einschließlich Unterkunft 1.342 Euro kosten lassen, Autourlauber nur 736 Euro. Opaschowski: „Zwei Drittel aller Familien fahren mit dem Auto in den Urlaub. Das ist preiswert und gesellig in der Regel auch.“ Neben Sonne, Sicherheit und schöner Landschaft wird der Preis zur wichtigsten Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines Reiseziels. Nur ein preiswertes Ferienangebot ist Vielen auch eine Reise wert. Mit ihrem Urlaubsgeld müssen die Bundesbürger immer sparsamer umgehen.

Tennis. Tauchen. Trekking.  ........... Aktivurlaub bleibt im Trend

Urlauber wollen eigentlich zur Ruhe kommen und alles in Ruhe angehen lassen: Kein Stress und keine Hektik mehr. Das ist die Wunschvorstellung. Die Urlaubswirklichkeit aber zeigt, dass viele Urlauber die – plötzliche – Ruhe nicht lange ertragen können und sich schnell wieder nach Aktivität sehnen. Davon leben die Ferienregionen, die keine Langeweile aufkommen lassen wollen.

Zur Ferienphilosophie des 21. Jahrhunderts gehört auch die Devise „Urlaubszeit ist Aktivzeit“. Im Urlaub will man die Trägheit und Bequemlichkeit des Alltags überwinden, viel unternehmen und viel Sport treiben. Entsprechend vielfältig ist das Aktivurlaubsangebot. Wird es auch genutzt? In Zusammenarbeit mit der Hamburg Messe „Reisen“ gingen die BAT Tourismusforscher auch dieser Frage nach. Zwei Drittel aller Urlauber (66%) gehen regelmäßig schwimmen. Mehr als jeder Dritte (36%) hat das Wandern, Bergsteigen und Trekking als Urlaubserlebnis entdeckt. Und fast jeder fünfte Urlaubsreisende (19%) sucht sich Ferienregionen aus, in denen man tauchen, segeln oder surfen kann.

Genauso groß wie der Anteil der Wassersportler ist die Gruppe der Radfahrer und Mountainbiker (19%). Dagegen führen Reiten und Golfspielen (je 2%) fast ein Schattendasein. Dies trifft überraschend auch für den Wintersport zu: Nur zwei von hundert Urlaubsreisenden (2%) können sich für Skifahren oder Snowboarden begeistern, während beispielsweise der Anteil von Anhängern neuer Gesundheitssportangebote wie Yoga und Pilates mittlerweile schon doppelt so hoch ist (4%). Natürlich ist Aktivurlaub auch eine Geldfrage. Manche Sportarten muss man sich auch leisten können. Unter den nichtaktiven Urlaubern sind deshalb die Geringverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro sechsmal so viel vertreten (31%) wie die Besserverdienenden über 3.500 Euro (5%).

Aktivurlaub bleibt im Trend. 86 Prozent der Deutschen waren auf ihrer letzten Urlaubsreise aktiv und in Bewegung. Nur jeder Siebte (14%) lag lieber auf der faulen Haut und wollte im Urlaub einfach in Ruhe gelassen werden. Opaschowski: „Im Einzelfall kann eine besondere Urlaubsleistung auch darin bestehen,demonstrativ faul zu sein und in den Tag hineinzuleben.“

Reiseabsichten 2009.

Urlauber im Wartestand: Das Lager der „Unentschlossenen“ als touristische Herausforderung

2009 kommt die Wirtschaftskrise auch im Tourismus an, was insbesondere die Anbieter in der kommenden Wintersaison zu spüren bekommen. Zwar sind derzeit schon etwa zwei von fünf Bundesbürgern (42,2%) zur Reise fest entschlossen. Aber außergewöhnlich hoch ist der Anteil der Bevölkerung, der sich in Zeiten der Rezession verunsichert gibt und noch nicht weiss, ob er 2009 verreist (34,8%). Opaschowski: „Wenn es der Wirtschaft schlecht geht und Kurzarbeit und Jobverlust drohen, können Arbeitnehmer nicht beruhigt in Urlaub fahren. Sie müssen einfach abwarten.“ Die Bundesbürger im Wartestand werden die große Herausforderung der Touristikbranche im Jahr 2009 sein.

Doch auch in Krisenzeiten wird es Sieger und Verlierer geben. Der Gewinner der kommenden Reisesaison steht schon fest: Deutschland bleibt 2009 die Nr. 1 unter den Reisezielen. Jeder vierte Bundesbürger (25,8%) will in diesem Jahr auf jeden Fall im eigenen Land Urlaub machen. Erst mit großem Abstand werden in den Reiseabsichten mediterrane Ziele wie Spanien (8,2%), Italien (5,5%) und die Türkei (5,2%) genannt. Und wenig deutet derzeit darauf hin, dass dem Urlaubsland Österreich (3%) wieder der Aufstieg unter die Top-3 gelingt. Eher können neben der Türkei Griechenland oder Kroatien in die Spitzengruppe aufsteigen.

2009 wird für die Touristikbranche zum Jahr der Zeitenwende. Die jahrzehntelange Erfolgsformel „Am Urlaub wird zu aller Letzt gespart“ steht vor ihrer größten Bewährungsprobe. Die Deutschen entwickeln in diesen schwierigen Zeiten ein neues Wohlstandsverständnis, wollen mehr ihre Lebensqualität dauerhaft sichern und nicht mehr nur ihren Lebensstandard steigern. Urlaub bleibt zwar ein Stück Lebensqualität, aber die kommende Reisesaison 2009 wird wenig Anlass zu großen Hoffnungen geben. Eher setzt das Nachdenken darüber ein, wie auch bei knapper Haushaltskasse das „kleine Urlaubsglück“ gefunden werden kann. Darauf wollen die Wenigsten verzichten. Denn in den schönsten Tagen des Jahres spüren die Menschen, wie viel Glück ihnen im Alltag entgeht. Glück hat keinen Plural: Reisen bleibt die populärste Form von Glück.


BAT-Studie: "2009


Gewinner der nächsten Jahre ist auf jeden Fall Deutschland, das in der Beliebtheit weiter punktet: Jeder Vierte will in diesem Jahr auf jeden Fall seine Ferien im eigenen Land verbringen. Diese steigende Tendenz zeigte sich bereits im vergangenen Jahr: Der Inlandsurlaub habe spürbar Marktanteile erobert, so Hans W. Opaschowski, der wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung (Foto). "Die Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt diesen Trend: Die Weltmeister im Reisen reisen weniger ins Ausland." Das trifft vor allem auf Familien mit Kindern zu. Fast jede zweite Familie (46%) machte im vergangenen Jahr Urlaub in Deutschland.

Fortsetzen dürfte sich ein weiterer Trend: Die Deutschen machen immer kürzer (2008: 12,2 Tage) und immer günstiger Urlaub (2008: 960 Euro Budget pro Person).

Zudem verdrängt das Auto (2008: 51%) zunehmend das Flugzeug (2008:34%) bei der Wahl des Transportmittels für die Ferien. Dieser spürbare Einbruch im Flugtourismus im vergangenen Jahr könne sich noch verstärken, wenn die Flugkosten in nächster Zeit wieder ansteigen, heißt es in der Studie.

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02.08.2009 14:11
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