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Energiekonzept

In der heutigen Zeit ist ja die Frage zur Energietechnik mit sehr hoher Priorität zu sehen. Das richtige Energiekonzept für unser Resort zu finden ist ungeheuer schwierig, weil man es neben vielen fachlich Qualifizierten auch mit Halbwissenden oder sogar mit Profitjägern sowie mit Besserwissern zu tun bekommt. Angebote über Angebote. Der Wald ist fast undurchsichtig. Wir werden aber keinen grundlegenden Stockfehler begehen, bei dem wir einmal und richtig entscheiden müssen, welche Grundversorgung die Richtige ist. Gewisse Kriterien sind auch Ausschlusskriterien und kommen gar nicht in Frage.

Entscheidende Punkte die gleichermaßen für Strom, Wasser, und Wärme beachtet werden müssen:

Grundversorgung mit dem richtigen Energieträger
Energiemix
Investition
Betriebskosten
Betreiberfrage ( eigenständig / constracting mit Energieträgern )
Personalaufwand und Kosten
Betreiberaufwand und Risiken
Kosten-Nutzen
Instandhaltung
Zukunftsfragen und Umstellmöglichkeiten
Rückstellung
Ausweichenergie
Notfalltechnik
Umweltschutz
Marketingnutzung

Die richtigen Antworten hierfür zu finden, liegt mit hoher Verantwortung nun in unserer Hand. Hier werden wir um besser mit dieser Thematik umgehen zu können, nach erster Kontaktaufnahme nach unseren Vorstellungen von der RWTH Aachen und der TH in Jülich begleitet. Das Thema zu einer Diplomarbeit zu machen, ist unser Ziel.  Aktuell und auf unserer Region bzw. Resort bezogen wird dies eine gute Hilfestellungen. Ein erstes Grundkonzept (s. folgend)  wird hierin einbezogen. Entgültige Konzeptionen werden im Laufe der technischen Planung festgelegt. Zu 95 % aber wird im Bungalow-Park ein autarkes System gefahren. Angestrebt ist jeweils kontrollierte Be-und Entlüftung mit Kreuzwärmetauscher und Luft-Wärmepumperregelung für die Wohneinheiten. Eine zentralisierte Solaranlage als Solarpyramide ist ebenfalls wie Wasserwärmepumpen vom See aus thematisiert. 

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Kraft-Wärme-Kopplung und Blockheizkraftwerke

Wird in einer Anlage sowohl Strom als auch Wärme erzeugt, so spricht man dabei von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Findet diese Kraft-Wärme-Kopplung nicht in einem Heizkraftwerk, sondern in einer kleinen kompakten Anlage statt, nennt man diese Blockheizkraftwerk (BHKW).

Als Beispiel kann man sich den Motor eines Autos vorstellen: Die chemische Energie, die im Treibstoff gebunden ist, wird durch Verbrennung in thermische und mechanische Energie umgewandelt. Die mechanische Energie - die "Kraft des Motors" - bringt das Auto vorwärts. Die thermische Energie wärmt das Fahrzeuginnere an kühleren Tagen, der Großteil jedoch verschwindet durch den Auspuff. Entnimmt man den Motor nun aus dem Auto und schließt ihn an einen Generator an, kann man mit seiner Kraft Strom erzeugen. Mit Hilfe eines

Wärmetauschers kann die thermische Energie aus Abgas und Kühlwasser genutzt werden. Damit lässt sich durch Kombination von Wärmetauscher und Generator nahezu die gesamte chemische Energie des Treibstoffs nutzbar machen.


ONSI Blockheizkraftwerk von UTC Fuel Cells

Kombiniert man nun diesen Motor (natürlich auch jede andere Art von Motoren) und die benötigten Wärmetauscher, Wechselrichter usw. in einem Gehäuse erhält man eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, ein Blockheizkraftwerk. Sinnvoll ist der Einsatz eines BHWK jedoch nur dann, wenn Strom und Wärme gleichzeitig benötigt werden.

Der Vorteil einer solchen Anlage wird beim Stichwort Wirkungsgrad offensichtlich

Eine Studie hat ergeben, dass bei konventionellen Kraftwerken knapp 60% der Energie durch Umwandlungs- und Übertragungsverluste verschwendet werden. Mit einem zentralen Heizkraftwerk, dass auf Kraft-Wärme-Kopplung basiert, verliert sich unterwegs immerhin noch ca. 20% der Energie. Ein Blockheizkraftwerk, die dezentrale Lösung, liefert dagegen 90% der Energie an den Verbraucher aus. Der Energienutzungsgrad lässt sich also durch Nutzung der Abwärme und Dezentralisierung entscheidend erhöhen.

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BHKW und Brennstoffzellen

Statt das Blockheizkraftwerk mit einem Motor auszustatten, kann man auch auf Brennstoffzellen zurückgreifen. Da sie den Strom direkt aus dem Energieträger erzeugen, entfällt in einer solchen Anordnung der Stromgenerator.

Der Einsatz der Brennstoffzelle ermöglicht einen großen Leistungsspielraum bis hin zu Kraftwerken im Megawatt-Bereich. Je nach verwendetem Betriebsgas werden, wie bei den Brennstoffzellen-Fahrzeugen auch, Brennstoff-Reformer benötigt, die das Gas aufbereiten.

Die Funktion und den Aufbau eines Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerks kann man schematisch darstellen (BHKW- System grau unterlegt):

Schematischer Aufbau eines Blockheizkraftwerks

Da die Größe der Anlage je nach Leistungsbereich variabel ist, wurde es möglich, Anlagen zu konstruieren, die schon bald für die Versorgung von Ein- und Mehrfamilienhäusern rentabel sein werden.

Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen einige Produkte verschiedener Hersteller vorstellen, die zum Teil noch in Testphasen stecken, aber auch häufig schon in Pilot- und Demonstrationsprojekten zum Einsatz kommen.

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Große Blockheizkraftwerke



1MW-Anlage in Alaska (Bild: UTC Fuel Cells)

Das erste kommerziell erhältliche Blockheizkraftwerk mit Brennstoffzellentechnologie kam vom US-amerikanischen Hersteller ONSI. Die Entwicklung der Anlage übernahm UTC Fuel Cells, ein Teil der United Technologies Corporation aus South Windsor.

Das 200kW-BHKW namens PC25 wurde bisher schon mehr als 250 Mal verkauft und steht mittlerweile in 19 verschiedenen Ländern. Einsatzorte sind zum Beispiel eine Polizeistation im New Yorker Central-Park, eine Einrichtung der Post in Alaska, ein Kreditkartenunternehmen in Nebraska und ein Forschungszentrum in Japan. Alle Anlagen zusammen haben mittlerweile über sechs Millionen Betriebsstunden hinter sich, im Schnitt also ca. drei Jahre pro 200kW-Anlage.

Die Anlage kann sowohl parallel zum bestehen Stromnetz betrieben werden, als auch autark als alleinige Strom- und Wärmequelle. Durch Parallelschaltung mehrerer Anlagen kann die Leistung gesteigert werden.

Die Kosten für eine 200kW-Anlage werden von UTC mit ca. 850.000 US-Dollar beziffert, wobei Aufstellungs- und Wartungskosten noch zusätzlich anfallen.

Weitere Hersteller, z.B. Plug Power aus Latham, N.Y., haben ähnliche stationäre Anlagen entwickelt. Die 125 installierten Brennstoffzellen-Anlagen von Plug Power haben mittlerweile schon eine Million Betriebsstunden gemeistert.

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Brennstoffzellen-Heizgeräte

z.B. Vaillants Brennstoffzellen-Heizgerät



Brennstoffzellen-Heizgerät von Vaillant

Für den Heimgebrauch sind Anlagen im 200kW-Bereich natürlich deutlich zu groß ausgelegt. Europas führendes Heiztechnik-Unternehmen Vaillant hat deshalb ein Brennstoffzellen-Heizgerät (BZH) für Mehrfamilienhäuser und Kleingewerbe entwickelt. Im Jahr 1997 begann die Entwicklung, die 2001 mit der CE-Zertifizierung, dem Nachweis für Betriebssicherheit und effiziente Energienutzung belohnt wurde.

Das BZH wird mit Erdgas betrieben. Um die Katalysatoren der Brennstoffzelle nicht zu beschädigen, muß das Gas im Reformer vor dem Eintritt in die Zelle von schwefelhaltigen Bestandteilen bereinigt werden. Der Reformer wandelt Erdgas, Wasserdampf und Luft zu einem wasserstoffreichen Gasgemisch um, dass dann in den PEM-Brennstoffzellen-Stack geführt wird.

Die freiwerdende Wärme (therm. Leistung: 1,5-7kWth) wird in den Heizkreislauf des Gebäudes eingeleitet.

Sollten die Wärmeanfordungen einmal höher liegen, so deckt ein Zusatzheizgerät die thermischen Spitzen ab. Sollte die Stromerzeugung (elek. Leistung 1-4,6kWel) für den Eingenverbrauch einmal nicht ausreichen, kann Strom auch zusätzlich über das Netz bezogen werden, ebenso kann auch eine Überproduktion wieder eingespeist werden.

Mittlerweile haben Testgeräte schon über 300.000 Betriebsstunden hinter sich. Bereits im März 2001 zeigte das Brennstoffzellen-Heizgerät auf der Internationalen Sanitär- und Heizungsmesse (ISH) in Frankfurt seine Fähigkeiten. Ein Prototyp produzierte für die Ausstellungshalle im 24-Stunden-Einsatz fünf Tage lang Wärme und Strom.

Seit Dezember 2001 läuft ein großer Feldtest mit Partnern wie e.on und Ruhrgas. Mit diesem Test soll gezeigt werden, wie sich ein Gerät im Langzeittest hält und wie gut sich das BZH in bestehende Heizungssysteme integrieren läßt. Nach der Zulassung im Österreich Ende 2002 startete auch dort im Februar 2003 die Testphase. Gemeinsam mit Plug Power strebt Vaillant nun die Perfektion zur Serienreife an.


Verhandlungen mit Herstellern wie Vaillant und Plug Power, sowie regional mit EWV und RWE werden bereits geführt in Konferenzen zum Energiekonzepte eingebunden.
Ebenso ist eine Fernlieferung für Biogas nicht abwegig zu blockieren und bereits in Vorgespräche thematisiert.

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02.08.2009 14:11
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