Geografie
Geologie
Der
Ort gab der Aldenhovener Platte den Namen. Sie ist ein Teilgebiet der Jülicher
Börde und wird begrenzt von den
Flußtälern der Rur, der Inde und der Wurm. Fruchtbarer Lößboden liegt auf
Schotter der Hauptterasse.
Im
Untergrund steht Braunkohle aus dem Tertiär
an.
Lage
Aldenhoven
liegt im Dreieck Aachen, Köln, Düsseldorf, direkt an der A44. Nachbarorte sind
Alsdorf,
Baesweiler,
Eschweiler, Inden, Jülich und Linnich.
Wappen
Nach
dem Inkrafttreten der kommunalen Neugliederung beschloss der RAT der Gemeinde
Aldenhoven am 10.August 1972 die Weiterführung des Wappens des ehemaligen Amtes
Aldenhoven als neues Gemeindewappen.

Mit
Urkunde des Regierungspräsidenten vom 8.Ferbruar 1973 wurde das Wappen der
neuen Gemeinde Aldenhoven genehmigt.
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Gemeindegliederung
Zur
Gemeinde Aldenhoven gehören die Orte
Aldenhoven
Dürboslar
Engelsdorf
Freialdenhoven
Pützdorf
Neu-Pattern
Schleiden
Siersdorf
und
Niedermerz
sowie
die beiden Weiler
Weiler-Hausen
und
Weiler-Langweiler.
In
den 1980er Jahren wurde der Ortsteil Pattern wegen des Braunkohletagebaus
abgebaggert, der Ortsteil Obermerz fiel bereits vor dem 2.Weltkrieg dem Bagger
zum Opfer.
Weiler
Langweiler
Der
Weiler Langweiler ist ein kleiner Weiler im südwestlichen Gemeindegebiet von
Aldenhoven im Kreis Düren.
Er
wurde im Gebiet eines ehemaligen Tagebaus angelegt und ist dem Aldenhovener
Ortsteil
Niedermerz zugeordnet.
Vorwiegend
Umsiedler aus den abgegangenen Ortschaften Erberich, Fronhoven und Lohn haben in
den 1970er Jahren hier eine neue Heimat gefunden.
Auf
dem Anger im der Siedlungsmitte steht das schmiedeeiserne Kirchturmkreuz der
ehemaligen Lohner Pfarrkirche St. Silvester.
Der
Weiler liegt unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Eschweiler und erinnert an das
auf Aldenhovener Gemeindegebiet zwischen Warden und Laurenzberg gelegene und
1973 abgerissene Dorf Langweiler.
Weiler
Hausen
Der
Weiler Hausen ist ein kleiner, fast ausschließlich von Landwirten bewohnter
Weiler im südlichen Gemeindegebiet von Aldenhoven im Kreis Düren. Er wurde
1999 im Gebiet eines ehemaligen Tagebaus angelegt und ist dem Aldenhovener
Ortsteil Niedermerz zugeordnet.
Der
Weiler liegt unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Eschweiler und erinnert an das
auf Eschweiler
Stadtgebiet
zwischen Langendorf und Erberich gelegene und 1973 abgerissene Rittergut Hausen.
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Städtepartnerschaften

Albert,
Frankreich seit 1981/82
Albert
liegt im Norden Frankreichs, im Departement de la Somme, ca. 160 km nordöstlich
von Paris und
ca.
95 km südlich von Lille.
Geschichte
Auf
dem Gebiet der Gemeinde Aldenhoven liegen eine Reihe neolithischer Siedlungen,
unter anderen die bandkeramischen Siedlungen von Langweiler 2, Langweiler 8 und
Langweiler 9.
Aldenhoven, Alter Turm
Urkundlich
nachweisbar ist der Ort Aldenhoven seit dem Jahr 922.
In
einer Urkunde vom 11.August 922 weist Hermann I. von Köln den Nonnen aus
Gerresheim das Kölner Ursulastift zu, hierzu gehörte ein in der Urkunde
beschriebenes Gelände im namentlich aufgeführten Aldenhoven.
Im
Zentralort erinnert heute noch der „Alte Turm" an die im 15.Jahrhundert
errichteten Festungsanlagen. Aldenhoven ist seit 1654 Marienwallfahrtsort.
Weltgeschichtliche
Bedeutung erlangten die beiden Schlachten bei Aldenhoven in den Jahren 1793 und
1794. Aldenhovens Name ist noch heute im Triumphbogen von Paris mit der
Jahreszahl 1974 unter den Orten aufgeführt, an denen Napolions Truppen
siegreich blieben.
In
Siersdorf, dem zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde, befindet sich die Ruine der
ehemaligen Kommende des Deutschen Ordens. Der um 1580 errichtete Bau des
Haupthauses wurde im 2.Weltkrieg stark beschädigt und bisher nicht wieder
aufgebaut. Die benachbarte katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
wurde zwar auch teilweise zerstört, jedoch wieder aufgebaut und durch einen
Erweiterungsbau ergänzt. Sehenswert ist der spätgotische Schnitzaltar, das
Chorgestühl und der hölzerne Lettnerbogen.
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Wirtschaft
Von
1952 bis 1992 war der Hauptarbeitgeber die Steinkohlezeche " Emil Mayrisch"
in Siersdorf, welche in ihren besten Zeiten mehr als 4000 Beschäftigte hatte.
Kurz nach der Zechenstillegung wurde auch das daneben befindliche
Steinkohlekraftwerk (300 MW) stillgelegt und abgebrochen. Somit war die Grube
eine der letzten des Aachener Steinkohlereviers.
Nach
der Stillegung der Zeche gibt es nun ein Gewerbe- und Industriegebiet östlich
von Aldenhoven entlang der ehemaligen Bundesstrasse 1. Auf dem ehemaligen
Zechengelände wird derzeit eine Autoteststrecke und ein Stück Autobahn zu
Filmzwecken erbaut. Die Fertigstellung ist für 2006 geplant.
Erholung
Der
Blausteinsee und der zukünftige See von RÖMER-PARK jeweils ein künstlicher
See, entstand durch die Auffüllung eines Tagebaurestlochs mit Oberflächenwasser.
Heute dient der See als Naherholungsgebiet für die umliegenden Städte. Er wird
von einem breiten Grüngürtel umgeben, in dem sich Wanderwege und separate
Fahrrad & Reitwege befinden.
Museum
Bergbaumuseum
des Traditionsvereins für Stein- & Braunkohle GLÜCK AUF Aldenhoven 1992
e.V.,
Adresse:
Dietrich- Mülfahrt- Str. 8a, 52457 Aldenhoven
02464
/ 905295
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Verkehr
Aldenhoven
liegt an der B56 sowie der ehemaligen B1 (heute L136) und verfügt über den
Autobahnanschluss "Aldenhoven" auf der A44 und unweit der A4. Das Straßennetz
ist als hervorragen zu bezeichnen.
Aldenhoven
gehört zum Aachener Verkehrsverbund: Hauptbusverkehrspunkt ist "Aldenhoven
Markt".
Die
Gemeinde wird per Bus mit allen Nachbargemeinden verbunden: Alsdorf (Linien 90,
SB 11),
Baesweiler
(Linie 71), Eschweiler (Linie 6), Jülich (Linien 6, SB 11), Linnich (Linie
278).
Die
Bahnstrecke von Aachen-Nord über Würselen, Alsdorf-Mariadorf und Aldenhoven
nach Jülich ist stillgelegt und vollständig abgebaut. Die Trasse dient heute
größtenteils als Radweg. Es existiert noch die ehemalige Grubenanschlussbahn
von Alsdorf über Mariadorf nach Siersdorf, welche aber schon seit der
Stilllegung des Steinkohlekraftwerks nicht mehr befahren wird.
Städte
und Gemeinden im Kreis Düren
Aldenhoven |
Düren |
Jülich |
Linnich |
Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Aldenhoven"

www.aldenhoven.de
www.roemer-park.com
www.aldenhoven.de