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Hotel-
und Freizeitanlage (Multithemenanlage) Römer-Park Aldenhoven * Römer-Park
Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG (
im Weiteren PEG oder Vorhabenträgerin genannt ) 1.
Ausgangssituation Auf einem Areal von ca. 760.000 qm soll, bei Baubeginn in 2007, bis 2009
die Multi-Themen-Freizeitanlage Römer-Park Aldenhoven entstehen. Durch
ihre besondere naturnahe Gestaltung, ihre nachgewiesene Alleinstellung
und ihre modern-kreative
Konzeption entspricht sie den Anforderungen an gesunde, moderne Freizeit
und Erholung. Als öffentlich zugängliche Multithemenanlage entsteht sie im Rahmen
der regionalen Strukturumwandlung der
Euregionale 2008 und im Einklang mit der geplanten landschaftlichen,
sowie wirtschaftlichen Rekultivierung der Region. Mit einem Investitionsvolumen von 85,6 Mio. € wird sie die größte
touristische Investitionsmaßnahme in NRW sein. Durch die geplante Schaffung von bis zu 500 Arbeitsplätzen wird die
kommende Touristenattraktion RÖMER-PARK von einem breiten öffentlichen
Konsens getragen. Bestehend aus einer Hotelanlage, einem Bungalowpark, einem Sauna-&
Wellnessbereich , Shops und Erlebnisgastronomie, generationsübergreifenden
Freizeit- und Sportmöglichkeiten, einer Multifunktionshalle für
Konzerte und Firmenevents , sowie als Tagungszentrum
für Kongresse und Seminare, wird der RÖMER-PARK Aldenhoven
allen zukünftigen touristischen und geschäftlichen Ansprüchen genügen
können. Die Standortanalysen, die in enger Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für
Wirtschafts- & Strukturförderung im Kreis Düren (GWS) durchgeführt
wurden, ergaben für den Park ein Potential von 16 Mio. Menschen
- im Einzugsgebiet von Aldenhoven und einem Erreichbarkeitsradius
von 2 Stunden (einmalig in der BRD), - auf die man marketingmäßig zugreifen kann. Betrachtet man weiter entfernte, ähnlich konzipierte Freizeitanlagen
und deren Auslastung, so kann man auch für den RÖMER-PARK von einer
bedarfsgestützten Vollauslastung ausgehen. Die gegenwärtige
Unterkapazität im Übernachtungsbereich in der Region, sowie ein hoher
Bedarf an Seminar- und Tagungsmöglichkeiten wird diesem Vorhaben zusätzlichen
geschäftlichen Erfolg
sichern. Zusätzlich sind
die vielen Messen auf der Messeachse Düsseldorf – Köln –Maastricht
(NL) zu berücksichtigen. Die Verkehrsanbindung über die A4 und A44, sowie zahlreiche Bundes-
& Landstrassen wird als ideal bezeichnet: Im Nahbereich ist der RÖMER-PARK
leicht erreichbar von Lüttich (B) , Brüssel (B), Maastricht (NL),
Aachen, Mönchengladbach Köln und Düsseldorf. 2.
Abgeschlossene, vorbereitende Maßnahmen und Zusagen Durch eine enge Kooperation mit dem bekannten,
international tätigen
Architekten Tom Krause , Aachen- Eschweiler, der erfolgreichen
Fondsvertriebsgesellschaft Doric Asset Finance, Frankfurt, und
der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis Düren
mbH ( GWS ) ist eine sehr starke Arbeitgemeinschaft entstanden, die
bereits folgende vorbereitenden Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen hat
und die eine erfolgreiche Realisierung garantieren kann : 1.
Die
Römer-Park Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG hat mit allen 7
Eigentümern der Grundstücke über 760.000 qm notarielle Kaufverträge
geschlossen, sodass die Standortsicherung garantiert ist. Eine komplette
Überbauungsplanung mit notwendigem Raumbuch, Untersuchungen und
Gutachten liegt bereits vor, und war Grundlage des Flächennutzungsplans. 2.
Die
durch die Hauptfinanzierungsgesellschaft Doric geprüfte und
genehmigte
a)
die
Standortbetrachtung b)
das
Planungskonzept c)
die
Projektsteuerung d)
die
Unternehmensphilosophie e)
die
Wirtschaftlichkeit f)
das Marketingkonzept g)
das
Personal- & und Managementkonzept h) die Masterplanung mit rechnerischem Raumbuch
3.
Zu
den nachfolgend aufgeführten Beschlussvorlagen hat der Rat der Gemeinde
Aldenhoven über 4 Fraktionen einen einstimmigen Ratsbeschluss, ohne
Enthaltungen, gefasst, so dass die GWS bereits mit der Bauleitplanung
beginnen konnte, wie z.B.
Ø
Aufstellung
eines Flächennutzungsplans Ø
Aufstellung
eines Bebauungsplans Ø
Antrag
auf Änderung des Gebietsentwicklungsplans (GEP) / Baurecht Ø Veränderungssperre auf das gesamte Gebiet 4.
Die
Bauleitplanung, Projektsteuerung und das politische Management wird
durch den bereits erteilten Auftrag von der GWS im Kreis Düren fachlich
qualifiziert umgesetzt.
5.
Eine
1. öffentliche Pressekonferenz mit Vorstellung der Masterplanung des
Architekten fand am 11.10.2006 statt.
6.
Der
regionale Konsens über Gemeinde / Kreis / Landrat / Regierungspräsident,
und besonders mit den umliegenden Kommunen und Einrichtungen ist
garantiert und schriftlich dokumentiert.
7.
Zur Zeit werden Gespräche und Verhandlungen,
insbesondere betreffend Generalunternehmer-Verträge
durch die o.g. Arbeitsgemeinschaft geführt.
8.
Die Gründungen der Gesellschaften RÖMER-PARK
Verwaltungs- GmbH und RÖMER-PARK Projekt & Entwicklungs- GmbH &
Co. KG wurden am 16.Mai 2006 vollzogen und im Handelsregister Aachen
eingetragen.
3. Investitionen und Zeitplan Die
Investitionen umfassen ein Gesamtvolumen von 85,6 Mio. €
.
Nach
erteiltem Baurecht durch den Regierungspräsidenten in Köln (voraussichtlich
Mitte 2007) ist die Inbetriebnahme nach 2 Jahren Bauzeit für Mitte 2009
geplant. Um
diesen Zeitplan zu realisieren, werden gegenwärtig alle rechtlichen
Verfahrensschritte bis zur Baugenehmigung vorangetrieben. 4. Zur Wirtschaftlichkeit des RÖMER-PARK-Projektes Umfangreiche
Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen der hauptfinanzierenden
Fondsvertriebsgesellschaft DORIC resultierten in einer schriftliche
Finanzierungszusage, vorbehaltlich des positiven Abschlusses des
Baurechtverfahrens. Die
von AWLplankoncept, der GWS im Kreis Düren und dem Initiator
erarbeiteten Wirtschaftlichkeitsanalysen und Detailstudien haben die
Untersuchungen der DORIC die nötigen Grundlagen gegeben.
Die Fondsvertriebsgesellschaft DORIC in Frankfurt wird die
Hauptfinanzierung RÖMER-PARK über einen geschlossenen Fond abwickeln.
Das Vertriebsnetz für die DORIC sind die Genossenschaftsbanken WZ und
WGZ mit 70.000 potentiellen Anlegern. DORIC geht aus von einer
durchschnittlichen Kapitalrendite ab dem 3. Jahr von 11 % p.a.
5. Nächste Schritte Vorbehaltlich
der Finanzierung der Vorhabenträgerin, der RÖMER-PARK
Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG (PEG) werden die nächsten
Schritte sein: Ø
Verhandlungen
mit möglichen Generalunternehmen Ø
Verhandlungen
mit möglichen Energieträger Ø
Absicherung
des bis jetzt positiven regionalen Konsenses Ø
Betreibung
des gesamten Baurechtsverfahrens Ø
Beginn
der Architektur- und Detailplanungen Ø
Vorbereitungen
zu Ausschreibungen nach Raumbuch und Detailplanung Ø
Suche
nach möglichen Unternehmen die beteiligt werden sollen Ø
Bodenuntersuchungen
für Standsicherheitsnachweise (Statik) Ø
Marketingmaßnahmen
zur positiven Darstellung RÖMER-PARK Ø
Aufbau
örtlicher Stützpunkt Ø
Aufbau
der Personalstrukturen (
z.B. techn. Personal / Marketing ) Ø
Verhandlungen
mit Behörden und Einspruchsbearbeitungen * Schematischer Übersichtsplan RÖMER-PARK die INSEL-LÖSUNG als Grundkonzept
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Planungen und Konzepte sind auf der Hompage
Projekt-Entwicklung hinterlegt
Im Scheitelpunkt der A4 Köln-Aachen & A 44 Düsseldorf-Aachen
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Wald & Seegrundstück mit eingerechnet sind es dann ca. 760.ooo m²
sehr romantisches Seegrundstück z.Zt. nicht zugänglich
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Dies ist nicht Römer-Park...
...hier soll
noch im September 2006 ein Masterplan entstehen. Nicht nur im späteren Betrieb für open community (offene Kommunikationsbereiche) ist die Insellösung geeignet, sondern schon in der Entstehung können Bauabschnitte von mehreren GU´s abgehandelt werden.
z.B. 1. Firma .... Bungalow-Park.... mit Festpreisgarantie und budgetierter Auftragvergabe 2. Firma .... Hotel... mit Festpreisgarantie und budgetierter Auftragvergabe 3. Firma .... Römer-Park City.... mit Festpreisgarantie und budgetierter Auftragvergabe 4. Firma .... Colosseum.... mit Festpreisgarantie und budgetierter Auftragvergabe 5. Firma .... Therme & Sauna... mit Festpreisgarantie und budgetierter Auftragvergabe 6. usw.
Somit ist
kein Bereich von anderen Abschnitten abhängig und wir sind in der Lage
den Gesamtauftrag (normalerweise Großunternehmen) auf mehrere Firmen und
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DER MASTERPLAN
"RÖMER-PARK"
Aldenhoven
Einzugsgebietsanalyse ist im Ordner Kurz-Exposé hinterlegt
Aldenhoven ... eine Gemeindeim Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen, Deutschland.Seit dem 1.Januar 1972 gehört Aldenhoven zum Kreis Düren, vorher Kreis Jülich.Gemeinde : 02464 / 586-0
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Einwohner: |
14.150 |
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Fläche in km²: |
44,3 |
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Höhe ü. N.N. in m: |
100 - 130 |
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Ortsteile: |
7 |
Bundesland : Nordrhein-Westfalen
Reg.-Bezirk : Köln
Kreis : Düren
Geografie
Geologie
Der Ort gab der Aldenhovener Platte den Namen. Sie ist ein Teilgebiet der Jülicher Börde und wird begrenzt von den Flußtälern der Rur, der Inde und der Wurm. Fruchtbarer Lößboden liegt auf Schotter der Hauptterasse.
Im Untergrund steht Braunkohle aus dem Tertiär an.
Lage
Aldenhoven liegt im Dreieck Aachen, Köln, Düsseldorf, direkt an der A44. Nachbarorte sind Alsdorf,
Baesweiler, Eschweiler, Inden, Jülich und Linnich.
Wappen
Nach dem Inkrafttreten der kommunalen Neugliederung beschloss der RAT der Gemeinde Aldenhoven am 10.August 1972 die Weiterführung des Wappens des ehemaligen Amtes Aldenhoven als neues Gemeindewappen.
Mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 8.Ferbruar 1973 wurde das Wappen der neuen Gemeinde Aldenhoven genehmigt.
Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Aldenhoven gehören die Orte
Aldenhoven
Dürboslar
Engelsdorf
Freialdenhoven
Pützdorf
Neu-Pattern
Schleiden
Siersdorf
und
Niedermerz
sowie die beiden Weiler
Weiler-Hausen und
Weiler-Langweiler.
In den 1980er Jahren wurde der Ortsteil Pattern wegen des Braunkohletagebaus abgebaggert, der Ortsteil Obermerz fiel bereits vor dem 2.Weltkrieg dem Bagger zum Opfer.
Weiler Langweiler
Der Weiler Langweiler ist ein kleiner Weiler im südwestlichen Gemeindegebiet von Aldenhoven im Kreis Düren.
Er wurde im Gebiet eines ehemaligen Tagebaus angelegt und ist dem Aldenhovener
Ortsteil Niedermerz zugeordnet.
Vorwiegend Umsiedler aus den abgegangenen Ortschaften Erberich, Fronhoven und Lohn haben in den 1970er Jahren hier eine neue Heimat gefunden.
Auf dem Anger im der Siedlungsmitte steht das schmiedeeiserne Kirchturmkreuz der ehemaligen Lohner Pfarrkirche St. Silvester.
Der Weiler liegt unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Eschweiler und erinnert an das auf Aldenhovener Gemeindegebiet zwischen Warden und Laurenzberg gelegene und 1973 abgerissene Dorf Langweiler.
Weiler Hausen
Der Weiler Hausen ist ein kleiner, fast ausschließlich von Landwirten bewohnter Weiler im südlichen Gemeindegebiet von Aldenhoven im Kreis Düren. Er wurde 1999 im Gebiet eines ehemaligen Tagebaus angelegt und ist dem Aldenhovener Ortsteil Niedermerz zugeordnet.
Der Weiler liegt unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Eschweiler und erinnert an das auf Eschweiler
Stadtgebiet zwischen Langendorf und Erberich gelegene und 1973 abgerissene Rittergut Hausen.
Albert, Frankreich seit 1981/82
Albert liegt im Norden Frankreichs, im Departement de la Somme, ca. 160 km nordöstlich von Paris und
ca. 95 km südlich von Lille.
Geschichte
Auf dem Gebiet der Gemeinde Aldenhoven liegen eine Reihe neolithischer Siedlungen, unter anderen die bandkeramischen Siedlungen von Langweiler 2, Langweiler 8 und Langweiler 9.
Urkundlich nachweisbar ist der Ort Aldenhoven seit dem Jahr 922.
In einer Urkunde vom 11.August 922 weist Hermann I. von Köln den Nonnen aus Gerresheim das Kölner Ursulastift zu, hierzu gehörte ein in der Urkunde beschriebenes Gelände im namentlich aufgeführten Aldenhoven.
Im Zentralort erinnert heute noch der „Alte Turm" an die im 15.Jahrhundert errichteten Festungsanlagen. Aldenhoven ist seit 1654 Marienwallfahrtsort.
Weltgeschichtliche Bedeutung erlangten die beiden Schlachten bei Aldenhoven in den Jahren 1793 und 1794. Aldenhovens Name ist noch heute im Triumphbogen von Paris mit der Jahreszahl 1974 unter den Orten aufgeführt, an denen Napolions Truppen siegreich blieben.
In Siersdorf, dem zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde, befindet sich die Ruine der ehemaligen Kommende des Deutschen Ordens. Der um 1580 errichtete Bau des Haupthauses wurde im 2.Weltkrieg stark beschädigt und bisher nicht wieder aufgebaut. Die benachbarte katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde zwar auch teilweise zerstört, jedoch wieder aufgebaut und durch einen Erweiterungsbau ergänzt. Sehenswert ist der spätgotische Schnitzaltar, das Chorgestühl und der hölzerne Lettnerbogen.
Wirtschaft
Von 1952 bis 1992 war der Hauptarbeitgeber die Steinkohlezeche " Emil Mayrisch" in Siersdorf, welche in ihren besten Zeiten mehr als 4000 Beschäftigte hatte. Kurz nach der Zechenstillegung wurde auch das daneben befindliche Steinkohlekraftwerk (300 MW) stillgelegt und abgebrochen. Somit war die Grube eine der letzten des Aachener Steinkohlereviers.
Nach der Stillegung der Zeche gibt es nun ein Gewerbe- und Industriegebiet östlich von Aldenhoven entlang der ehemaligen Bundesstrasse 1. Auf dem ehemaligen Zechengelände wird derzeit eine Autoteststrecke und ein Stück Autobahn zu Filmzwecken erbaut. Die Fertigstellung ist für 2006 geplant.
Erholung
Der Blausteinsee und der zukünftige See von RÖMER-PARK jeweils ein künstlicher See, entstand durch die Auffüllung eines Tagebaurestlochs mit Oberflächenwasser. Heute dient der See als Naherholungsgebiet für die umliegenden Städte. Er wird von einem breiten Grüngürtel umgeben, in dem sich Wanderwege und separate Fahrrad & Reitwege befinden.
Museum
Bergbaumuseum des Traditionsvereins für Stein- & Braunkohle
GLÜCK AUF Aldenhoven 1992 e.V.,
Adresse: Dietrich- Mülfahrt- Str. 8a, 52457 Aldenhoven
02464 / 905295
Verkehr
Aldenhoven liegt an der B56 sowie der ehemaligen B1 (heute L136) und verfügt über den Autobahnanschluss "Aldenhoven" auf der A44 und unweit der A4. Das Straßennetz ist als hervorragen zu bezeichnen.
Aldenhoven gehört zum Aachener Verkehrsverbund: Hauptbusverkehrspunkt ist "Aldenhoven Markt".
Die Gemeinde wird per Bus mit allen Nachbargemeinden verbunden: Alsdorf (Linien 90, SB 11),
Baesweiler (Linie 71), Eschweiler (Linie 6), Jülich (Linien 6, SB 11), Linnich (Linie 278).
Die Bahnstrecke von Aachen-Nord über Würselen, Alsdorf-Mariadorf und Aldenhoven nach Jülich ist stillgelegt und vollständig abgebaut. Die Trasse dient heute größtenteils als Radweg. Es existiert noch die ehemalige Grubenanschlussbahn von Alsdorf über Mariadorf nach Siersdorf, welche aber schon seit der Stilllegung des Steinkohlekraftwerks nicht mehr befahren wird.
Städte und Gemeinden im Kreis Düren
Aldenhoven | Düren | Jülich | Linnich |
www.aldenhoven.de www.roemer-park.com RP Projekt-Entwicklung
Ein idealer Standort mit 3,9 Mio. Einwohner in 5o km Radius
Top Landstraßennetz & 2 Autobahnen um Aldenhoven
Wenn Sie auf die Karte klicken,... kommen Sie auf Staumelder & Routenplaner. Dann eingeben:...
RÖMER-PARK Standort ZIEL : PLZ 52457.... oder Aldenhoven .... und Langweilerstr. vorgeben
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Wichtiger Teil unserer Aufgaben Schwerpunkte unserer unternehmerischen Tätigkeiten sind unter anderem auch ... 1. Die Entwicklung touristischer Leitbilder und die Betriebskonzeption Die kreativen Ideenfindungen unseres Team basiert auf realistischen Kennzahlen und praktischen Erfahrungswerten. Die Ausarbeitungen erfolgen stets unter der Prämisse, das Projekt und zukünftige Arbeiten nach Positionierung und Konzeptentwicklung unbedingt angepasst auf die Region auch in die Praxis dann umzusetzen. RÖMER PARK im Verbund mit dem Bedarf der Menschen in der Region. 2. Die Projektierung der RÖMER-PARK Gesamt-Konzeptionen Vorrangig verwirklichen wir die entwickelten Betriebskonzeptionen konform zu den visionären Leitbildern des Initiators Karl-Heinz Albrecht. Die verantwortungsbewusste Begleitung in allen Stadien der Projektrealisierung kennzeichnet unser Vorgehen. Wesendliche Bestandteile unserer Projektentwicklung sind die thematischen Inszenierungen und der Einsatz neuster Erkenntnisse im Freizeitbereich und besonders in neusten (Umwelt-) Technologien. Nie aufhörende Innovationen. 3. Operativer Betrieb von RÖMER-PARK Aldenhoven Unser Grundkapital sind die langjährigen Erfahrungswerte unseres Teams. Mit dem erstellten Finanzierungskonzept und der Lösungsfindung (Finanzierungsbestätigung), den erarbeiten touristischen Kennzahlen, dem Modell der Projektentwicklung, dem Betreibermodell, das Erstellen der Betriebshandbücher, werden wir den Erfolg aufzeigen. Maßgeschneiderte Betriebsorganisationen, Ausarbeitung der Mitarbeiterprofile und Entwicklung der spezifischer Schulungskonzepte sind nicht die einzigen Elemente, in denen das Know-How und die soziale Kompetenz unserer Akteure unter anderem zum Tragen kommen. 4. Zielgruppengerichtetes, kundennahes, und maßgeschneidertes Marketing Wir erstellen, begleiten und beauftragen, uns besonders, die Konzeptrealisierung mit kreativen kommunikations-, verkaufsförderungs- und mediastrategischen Arbeiten, bis zur Entwicklung von Business- to Business Maßnahmen. Direktmarketingaktionen und Gestaltung der projektbegleitenden PR-Konzeptionen, sind ebenfalls Baustellen und Bausteine unseres ganzheitlichen Marketings und besonders für die RÖMER-PARK Medien & Marketingplanungs- GmbH Aldenhoven. Mit diesem Teil des Leistungsspektrum erzielen wir das optimale Ergebnis für uns und der positiven Entwicklung Wir planen mit, an der ganzheitlichen, touristischen Entwicklung der Region z.B. |
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Bauliche Denkmäler Bauliche Denkmäler gibt es viele. Sinnvolle Betreibung heißt,... und fängt schon mit der Planung an, auch die richtigen Wege, ... nicht breit oder eng, ... nicht lang oder kurz,... festzulegen. Denkmäler brauchen wir nicht. Dafür
haben manche Architekten viel Geld kassiert, liegen in Saint Tropez in
der Sonne und der Betreiber im Clinch mit den Besuchern. Alles
aus einer Hand : Planen - Bauen - und dann auch Betreiben Dies
ist meine und
die Grundlage für Aldenhoven. Sich
bei der Planung schon Gedanken machen, beim Bauen versteckte Fehler
nicht zulassen und dann erfolgreich in Betrieb gehen, ist mein Ziel und wird dann
UNSER Erfolg sein. Mit
einer Glaskuppel von 40m Durchmesser, einem goldenen Emblem oben
auf, gewinnt man keinen Besucher
mehr, - oder verliert vor
lauter Glanz die notwendige Orientierung. Eine
Konzeption von Wärme, Atmosphäre, akustisch getrennte Bereiche,
sinnvolle Wegeführung, absolut
kommunikationsfördernd, ist die Grundlage. Zentrale Einheiten der
Gebäude ,- aus verschiedenen
geschichtlichen Epochen ,- zentrale Marktplätze mit historischem
Charakter, - Einkaufsstraßen
wie in Spanien, - Gastronomie in
Gassen wie in Griechenland, - und den Strand an einer Promenade mit
einem Hafen zum Abenteuerland der Kinder, - wo man Kapitän Hook
begegnen kann, sind nur einige Punkte meines Konzeptes. Kleine Straßenzüge
mit romantischer Pflasterung, anstatt nackte Fliesen, die überdacht
sind,... kosten nicht das Vermögen einer Glaskuppel von 40m .
Brandschutz und Schallschutz ist kostengünstiger trennbar. Viel
Farbe - weniger Fliesen, nur da, wo es nötig ist, bringt Atmosphäre
und kein Schlachthauseffekt und ... somit Wärme. Große Spannweiten
werden vermieden. Externen
Gästen werden teilweise Bereiche zugänglich gemacht.
Veranstaltungsfreundlich, abwechslungs- und abenteuerreich sind nicht
nur Schlagworte, sondern
durchschlagen für den Erfolg. Baumaterialien
sind überwiegend aus Holz und Glas und kein Marmor oder Betonklötze
die erschlagen. Mehr Trocken-, als Nassbauweise. Ein
kleines Grundschema ist der Montanushof in Grevenbroich oder der neue
Marktplatz bei Möbel Pallen. Die Erlebniswelt im Monschauer Glasmuseum
kommt meinem Schema schon etwas näher. Vollkommen aber Venedig im
MGM-Hotel in den USA. Erlebnishotels für Tagungen und Seminare fehlen
hier und sind der Trend der Zukunft (Aachener Bucht hat 17%
Unterkapazität im Hotelbereich) . Altstadtcharakter,
ein Dorf unter Dach, ein Fischer-, Urlaubs- und Ferienort, in dem es nie regnetund immer 32 Grad Kälte herrscht. Spanien nach
Aldenhoven verlagern. Ein Urlaubsdorf unter Dach hat Stil und Erfolg
Mit
einfachen Mitteln den besten Erfolg erzielen. Ohne Profilneurose mit klugem Menschenverstand, kein Glitzer und Glamour, aber ein Lichtpunkt in Aldenhoven und
und besonders in der Region. Nicht
Absahnen, sondern die Kosten der Tasse Kaffee, wie sie in der Region üblich
sind,... weitergeben,... vermeidet Ärger und schlechtes Image. Vielleicht
auch einmal kostenlos eine Tasse Kaffee anbieten, weil Seniorenfrühstück
mit Fitness angesagt ist. Wir-,
unser Team, möchte
dann einerseits Ruhe und Abstand vom Alltagsstress bieten, andererseits
auch Spaß und
besonders Fitness . Einerseits
Individualität, andererseits Kommunikation mit Familie und Freunden und
unter Palmen relaxen und Gesundheit tanken. Die
Gestaltung der Anlage soll das Wohlbefinden der Gäste fördern und den
Aufenthalt für alle zu einem Erlebnis machen. in
der Hoffnung, dies bald im zukünftigen RÖMER-PARK
zu tun. faire
Umgang und
gute Entscheidungen.
Karl-Heinz
Albrecht Aldenhoven,
den 12.3.2006 |
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In Zusammenarbeit mit
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Tagungsmarkt Deutschland wächst weiter: über 50 neue Businesshotels geplant(December 2007) Das vor wenigen Tagen eröffnete Maritim Hotel Düsseldorf ist das größte Tagungshotel Deutschlands. Das 533-Zimmer-Haus bietet Konferenzflächen für mehr als 5.200 Tagungsteilnehmer und setzt auch bei der Technik neue Standards. Die Tagungshotellerie in Deutschland boomt seit Jahren. Bis 2011 werden über 50 neue spezialisierte Konferenz- und Tagungshotels eröffnet. Allein in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen planen internationale Investoren fünf weitere große Tagungshotels für Hotelketten wie Hyatt oder Meliá. In Berlin sind derzeit mindestens sechs Tagungs- oder Konferenzhotels in Planung. Größtes Projekt ist derzeit das Scandic Hotel am Potsdamer Platz, das 572 Zimmer umfasst und Mitte 2010 eröffnet werden soll. Zweitgrößtes Tagungshotelprojekt ist der Bau des Andel's in Berlin. Markenbetreiber Vienna International startet mit dem 60-Millionen-Euro-Projekt (für 557 Zimmer) sein Engagement auf dem deutschen Hotelmarkt. Drittes Großprojekt ist das Sol Meliá Tagungshotel in Berlin-Mitte. Bis Anfang 2010 entsteht auf dem Grundstück des ehemaligen DDR-Gesundheitsministeriums ein Haus mit 421 Zimmern. Es ist dann das zweite Hotel der spanischen Hotelkette in der Hauptstadt. „Die Zahl der Kongresse, Tagungen und Meetings in der Hotellerie nimmt weiter zu", sagt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel. „Zudem werden außergewöhnliche Eventlocations stärker nachgefragt." Über den Tagungsmarkt Deutschland Bei der Art der Tagung dominieren sog. Corporate Meetings mit 48 Prozent Anteil an allen Tagungsarten. Nur 15 Prozent der Meetings sind gesellschaftlicher Natur und 16 Prozent dienen Kultur bzw. Unterhaltung. Der größte Teil (51%) der Tagungen wird für über 50 Teilnehmer geplant. Die meisten Veranstalter (77%) stellen pro Jahr ein Budget von bis zu 500.000 Euro für Tagungen und Veranstaltungen bereit. Die Auslastung der Tagungs- und Veranstaltungsflächen in Deutschland beträgt je nach Kategorie 43 bis 48 Prozent. Dabei haben Tagungshotels mit Konzentration auf Seminare/Tagungen mit 139 Veranstaltungstagen die beste Auslastung - im Gegensatz zu Kongresszentren. (Quelle: „Geschäftsreisemarkt Deutschland 200" der Deutschen Zentrale für Tourismus - DZT)
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Zielsetzung , Grundlagen & Philosophien, eine wissenschaftliche Betrachtungsweise RÖMER PARK in unserer Region Der Tourismus entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg
weltweit zu einem Phänomen, das aufgrund seiner Vielschichtigkeit wie
kaum ein anderer Wirtschaftsfaktor den Veränderungen in Umwelt,
Sozialstrukturen und Wirtschaftsleben unterworfen ist und gleichzeitig
verändernd auf diese Bereiche einwirkt (Landgrebe 2000, S. 9). Seine zahlreichen Facetten fordern mehr als andere
wissenschaftliche Gegenstandsbereiche den Versuch einer interdisziplinären
Betrachtung heraus (Mundt 1998, Vorwort). Um touristische Motivationen, Aktivitäten und Erfahrungen zu
erforschen, muss man zwangsläufig auch auf die Erkenntnisse der Soziologie,
Psychologie, Medizin, Politik- und Rechtswissenschaften, Kulturwissenschaften
etc. zurückgreifen. Denn Tourismus zeichnet sich bei sinnvoller Umsetzung
besonders durch seine intensive Vernetzung dieser einzelnen Bereiche und durch
seine hohen Multiplikatoreffekte aus. Einnahmen, die hier getätigt werden,
induzieren auch Einkommen in anderen regionalen Wirtschaftsbereichen. Weltweit
dürften im Jahr 2000 ca. 5.4 . 5.5 Milliarden Touristen 3,85 Billionen US$
ausgegeben haben (Baratta 2001, S. 1247). Diese Summe entspricht rd. 12 . 13 %
des Welt-Bruttosozialproduktes. Damit gilt der Tourismus , mit bislang
steigender Tendenz1 - als einer der dynamischsten Wirtschaftszweige und
gleichzeitig als einer der größten Arbeitgeber der Welt. Seine rd. 230
Millionen Beschäftigten nehmen nämlich mehr als 12 % aller Arbeitsplätze
ein. Auch in Deutschland schafft er zahlreiche Arbeitsplätze. So
stehen in den alten Bundesländern ca. zwei Millionen Vollarbeitsplätze
direkt und indirekt und weitere 500.000 in den neuen Bundesländern zur Verfügung
(Noack 2000, S. 18). Trotz steigender Gästezahlen seit Ende der 90er Jahre
kann sich der Deutschlandtourismus kaum mit anderen international bekannten Destinationen messen. Allein die zunehmend negativ verlaufende
Reisebilanz macht dies deutlich (1990: -33.437 Milliarden DM; 2000: -62.587
Milliarden DM; Baratta, M. v. 2001, S. 1248). Dass deutsche Touristen weit mehr Geld im Ausland als im Inland
ausgeben, wird vor allem mit den weiterhin unzureichenden
Innenmarketingstrategien begründet, die zu wenig auf die Qualität des
Tourismusproduktes einwirken. Zur Überwindung dieses Defizits allerdings
zeigen die Terroranschläge in den USA vom 11. September 2001 bereits negative
Folgen, vor allem im Luftverkehr. Es ist jedoch zu früh, um das gesamte Ausmaß
der Auswirkungen abschätzen zu können (World Tourism Organization (ed.) The Impact of the attacks in the United States on
internation tourism: An initial analysis. www.world-tourism.org., Stand
30.11.01). Von erheblichem Nachteil ist es, dass amtliche Statistiken keine
Unterscheidungen zwischen dienstlich und privat Reisenden treffen können. In
der vorliegenden Untersuchung werden der Themenstellung entsprechend vorwiegend die Interessen und Strukturen von privat Reisenden
betrachtet. Zielsetzung bedarf es nicht nur einer weiteren
Professionalisierung, sondern auch einer neuen Gesamtstrategie, die in die Märkte
der Zukunft führt (Kreilkamp 2000, S. 57). Die Potenziale für die attraktivere Gestaltung der deutschen
Tourismuswirtschaft liegen im Incomingbereich. Dieser umfasst alle Leistungen
der Kommunen, Fremdenverkehrsverbände, Gastgeber u.s.w. (Freizeitangebote, Tradition, Kultur, Abenteuer etc.) in den verschiedenen
Destinationen. Hier wird das eigentliche Tourismusprodukt .Urlaub. an dem
viele Anbieter sich direkt beteiligen, gestaltet und zwar möglichst so, dass
es den Anforderungen der Kunden entspricht. Die multioptionale Bedürfnisstruktur
der Reisenden ist nicht einfach zu befriedigen. Eine Region oder ein Ort ist für
den potenziellen Gast umso attraktiver, je breiter das Angebot angelegt und je
genauer es auf bestimmte Urlaubsformen abgestimmt ist. Deutsche Urlauber
bevorzugen in erster Linie den Strandurlaub, den Erholungsurlaub oder den
Urlaub in der Ferienwohnung / Ferienhaus (Die Zeit (Hrsg.) 2000). Strandurlaub
können nur wenige deutsche Gebiete (Nord- und Ostsee) bieten. Aber
andere Segmente, wie die zuvor genannten oder Bauernhof- Urlaub, Wellness und
Abenteuer, denen im übrigen ein hohes Wachstumspotential vorausgesagt wird,
sind hervorragende Urlaubsformen für den Deutschlandtourismus
(Die Zeit (Hrsg.) 2000). Sie bieten vor
allem eine große Chance für die touristische Entwicklung der ländlichen Räume.
Denn hierzulande, wie in allen Gebieten Europas, in denen bäuerliche Betriebe
in der Landwirtschaft vorherrschen, entwickeln sich im Zusammenhang mit der
Herausbildung industriemäßiger Agrarstrukturen und dem dadurch bedingten
Einkommensrückgang der Landwirte touristische Strukturen als zusätzlicher
Erwerbszweig. Durch
den Strukturwandel und den kontinuierlichen Rückzug des sekundären Sektors
resultieren erhebliche Probleme, die sich in fehlender wirtschaftlicher
Stabilität, in einer relativ hohen Arbeitslosenrate sowie damit verbundener
Abwanderung und Landflucht äußern. Die Suche nach Alternativen bringt dem
Tourismus auch in den ländlichen Räumen Deutschlands einen erheblichen Bedeutungsgewinn
ein (Noack 2000, S. 20, Schloemer 1999, S. 2). Vor allem kleineren und
mittleren bäuerlichen Betrieben eröffnet er durch die Nachfrage insbesondere
von Familien mit Kindern zusätzliche Einkommensmöglichkeiten.
Darüber hinaus verfügen diese Peripherräume - wenn auch in
unterschiedlichem Maße . über touristische Stärken, wurden sie doch
weitgehend von der industriellen Entwicklung nur randlich und von dem damit
einhergehenden Prozess der städtischen Verdichtung kaum erfasst. Folglich
sind sie heute weniger kulturlandschaftlich überprägt und bieten zudem .grüne
Lungen am Rande von Ballungsräumen. Die in Nordrhein-Westfalen gelegene
Nordeifel ist eine solche Landschaft, die mit ihrer intakten ländlichen
Identität den Reiz des Bundeslandes als Reiseland mit beeinflusst. Da die neue Zielsetzung Tourismuspolitik auf der Landesebene die
Vermarktung mit einem vielfältigen regionalen Profil vorsieht, bietet sich
auch für diese , deren Potentiale keineswegs erkannt sind, die Chance, ein
trennscharfes und damit charakteristisches Profil zu entwickeln. Im Sinne des
Regional-Managements sollte sie sich bei der Erstellung eines touristischen
Konzepts für die Region auf maximal 2 . 3 Schwerpunkte beschränken, die die
überregionalen Themenbereiche in NRW abdecken (Tourismusverband
Nordrhein-Westfalen e. V. 2000, S.7). Denn erst mit Hilfe dieser auf den
regionalen Stärken beruhenden Spezialisierung sind die Voraussetzungen für
eine optimale Vermarktung gegeben. Sie fördert das Image der Region und
verleiht dem Tourismus als Wirtschaftsfaktor eine noch höhere Bedeutung. Das örtliche touristische Angebot wird durch die jeweiligen ökologischen, ökonomischen, sozialen und politischen Umweltdimensionen bestimmt. Die endogenen natur- und kulturlandschaftlichen Potentiale verleihen jeder Region ihren individuellen Wert. Daher bieten sie die entscheidenden Voraussetzungen für eine langfristig erfolgreiche und damit nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung im Sinne von sustainable development. (s. Kap. 4), denn der Tourismus ist wie kaum ein anderer Wirtschaftssektor auf eine intakte Natur und Umwelt angewiesen. Wissenschaftler beschäftigten sich sehr frühzeitig mit den ökologischen und soziokulturellen Auswirkungen des Tourismus. Vor allem die Umweltprobleme, die durch touristische Aktivität entstehen, wurden thematisiert. Auch im sozio-politischen Bereich hat der Tourismus Vorbildfunktion, indem er frühzeitig begann Entscheidungsträger und breite Bevölkerungskreise in die touristische Diskussion einzubeziehen, was sich in der Entwicklung von Leitbildern in vielen Regonen bereits widerspiegelt (Kreilkamp 2001, S. 58). ______________________________________________________________________ Abb.1 Zusammenarbeit der
Interessengruppen
Ein solches Leitbild soll einen ökologisch verantwortbaren,
einen ökonomisch ergiebigen und einen sozial verträglichen Tourismus
innerhalb einer bestimmten Region ermöglichen. Um das zu gewährleisten, müssen
folglich die einzelnen Themenbereiche den Kriterien der Nachhaltigkeit
entsprechen. Die Nordeifel sieht ihr touristisches Leitbild im Thema Natur und
Landerlebnis. (Tourismusverband NRW e.V. 2001, telefonische Auskunft). In Anlehnung daran werden die einzelnen Angebote, wie z. B.
Wandern, Wanderreiten, Ferien auf dem Bauernhof etc. entwickelt, Andere,
vergleichbare ländliche Regionen, wie z. B. in Bayern und
Mecklenburg-Vorpommern setzen auf das Thema Golfsport. Diese Sportart liegt im
Trend und gilt ebenfalls als Wachstumsbranche, der man vor allem in
Kombination mit Tourismus auch für den Standort Deutschland eine zunehmende
Bedeutung prognostiziert (Lorenz, Schiefer, Hübner 2001, S. 2). Gerade
für das Segment Kurzreisen (max. vier Übernachtungen) werden große Chancen
gesehen, denn hier führt Deutschland vor den Traumzielen wie Spanien, Österreich,
Italien etc. (Lorenz, Schiefer, Hübner 2001, S. 2)
Schwimmen (68 %), Turnen u. Gymnastik (33 %), Sportliches
Radfahren (24 %), Joggen (23 %), Tischtennis (22 %), Wintersport (Ski-Langlauf
15 % und Abfahrtslauf 12 %), Fußball (15 %), Bergsteigen, Tennis, Volleyball
jeweils (11%) usw. (Freyer 2000, S. 495). Bemerkenswert ist, dass keine der Mode- bzw. Trendsportarten oder
der so genannten Sporting- Wellen, wie z. B. Bungee- Jumping, Paragliding,
Free Climbing und River Rafting, Mountainbiking und Trekking in dieser
Auflistung erscheinen. Daraus lässt sich schließen, dass Trendsportarten eher von
einer Minderheit ausgeübt werden. Zwar sind hier die höchsten Zuwachsraten
zu verzeichnen, aber deren Anteile am Gesamtsportaufkommen liegen zumeist um
oder unter 10% (Freyer 2000, S. 496). Fälschlicher Weise erscheinen Trendsportarten in der Öffentlichkeit
als sehr kurzlebig, da die Branche aus wirtschaftlichen Gründen stets etwas
Neues bieten muss. Doch damit sind die Modesportarten gemeint, die sich einen
Sommer oder eine Saison lang halten. Dagegen muss ein Trend mindestens für
einen Zeitraum von fünf Jahren richtungsweisend sein. Als Beispiel für die
Akzeptanz eines Trends kann der Wandel von dem ehemals einzigen Volkssport Fußball
zum Tennissport angeführt werden, der als Individualsport den Megatrend
Individualisierung auffing und mit Merkmalen wie Ästhetik, Dynamik, Modernität,
Prestige, Technik und Tradition das Image des Einzelnen direkt förderte (Schwen
1995, S. 106). Eine ähnliche Entwicklung wird in Deutschland für den Golfsport
erwartet. in %. Der Golfsport gehört zweifellos zu den Trendsportarten mit
soliden Wachstumsraten. Eine Umfrage bei 4.000 Sporthändlern in Europa ergab,
dass der Golfsport nach Inline-Skating, Outdoor, Fußball und Fitness zu den
Sportarten mit den größten Wachstumschancen zählt. Er bekleidet damit Rang
5 von insgesamt 15 untersuchten Sportarten (Freyer 2000, S. 497). Tab.7 Sportarten mit den größten
Wachstumschancen in Europa
Trends im Tourismus Eine Expertenbefragung im Auftrag der Zeitschrift DIE ZEIT hat im
Jahr 2000 die wichtigsten touristischen Trends der nächsten Jahre untersucht.
Fast alle Urlaubsformen werden einem Wandel unterworfen sein, beeinflusst vom
Bedeutungszuwachs der elektronischen Medien bis hin zur Genuss- und
Erlebnisorientierung.
Neben den elektronischen Medien ist es vor allem der Wettbewerb
der Tourismusanbieter, der den Markt verändern wird. Das Schlagwort
Globalisierung entwickelte sich in den 90er Jahren zu einem der wichtigsten
gesellschaftlichen Phänomenen. Und Globalisierung macht auch vor dem
Tourismus nicht halt. So zeigen sich entsprechende Tendenzen auf der
Anbieterseite bei weltweiten Zusammenschlüssen der Airlines, Hotelketten,
beim internationalen Wettbewerb der touristischen Regionen und bei den
weltumspannenden Computerreservierungssystemen (Freyer 2000 a, S. 14). Aber
auch die touristischen Nachfrager haben globale Wünsche. Für sie entwickelt sich die Welt zunehmend zu einem global
holiday village, in dem sich Freizeit- und Urlaubsangebote immer stärker angleichen.
Der globale Tourist scheint mehr das Gleiche als das Verschiedene zu suchen:
gleiche Hotels, gleicher Airline Service, gleiches Angebot in den Regionen,
gleiches Essen, gleiche Freizeitaktivitäten (Swimmingpool, Tennisplatz,
Golfanlage, Wellnessoasen, Freizeit- und Themenparks). Daneben existiert aber weiterhin der authentische Tourist, der
als Unterschied zum Alltag die regionalen Besonderheiten des Gastortes oder
des Gastlandes sucht. Unter der Voraussetzung, dass Globalisierung eine
spezielle Variante der Internationalisierung meint, bei der es auf die
zunehmende Angleichung von Strukturen und Aktivitäten im weltweiten
Zusammenhang hinausläuft, lässt sich sagen, dass eine echte Globalisierung
im Tourismus noch am Tourismus Anfang steht. Nach wie vor nähren die nationalen Unterschiede
und die regionalen Besonderheiten der touristischen Attraktionen den
internationalen Tourismus (Freyer 2000 a, S. 14 f). Dennoch verstärken die
sogenannte Globalisierung einerseits und die Konzentration des Markts
andererseits den Verdrängungswettbewerb. Auch demographische Faktoren sind zu
berücksichtigen. Der Anteil der über 60-jährigen wird bis 2050 auf knapp 40
% der Gesamtbevölkerung gewachsen sein (Quack 2000, S. 170). Aber nicht nur
die Altersstruktur der Reisenden ändert sich gravierend, sondern auch deren
Verhalten. Das stark steigende Markenbewusstsein der Konsumenten zusammen mit
dem skizzierten verschärften Wettbewerb führt im Tourismus ebenfalls zur
notwendigen Bildung einheitlicher Marken. Marken als Leuchttürme in der
Angebotsflut bürgen für gewisse Leistungs-, Preis- und Qualitätsstandards. Dies
ist ein die Lösung für RÖMER-PARK Aldenhoven. Sie erleichtern dem
Kunden in einem zunehmend unübersichtlicher werdenden Wettbewerbsumfeld den
Wiedererkennungseffekt. Der steigende Erfolg von Kunstwelten wie Freizeitparks
und Urban Entertainment Centers zeigt die Tendenz einer zunehmenden
Thematisierung im Tourismus. Für
Regionen bedeutet dies die Chance mit Hilfe der Inszenierung eines
spezifischen Themas ihr unverwechselbares Profil zu entwickeln (Quack 2000, S.
170). Diese Dynamik bringt es mit sich, dass in den nächsten 5-10
Jahren alle Urlaubsreisenprodukte inhaltlichen Änderungen unterworfen sein
werden, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität (Abb. 7).
Für den Kultururlaub und die Abenteuerreisen wird eine starke
Produktdynamik erwartet. Andere Reisearten wie Busreisen oder
Ferienhaus-Urlaub werden aufgrund feststehender Komponenten (Verkehrsmittel,
Örtlichkeit) keinen derartig starken Veränderungen unterworfen sein, obwohl
bis zu 10 % der Befragten auch hier durchaus erhebliche Variationsmöglichkeiten
sehen. Wellness-Urlaub In der Querschnittsmeinung der Experten (rd. 90 %) wird dem
Wellness-Urlaub die stärkste Veränderung zugesprochen. Denn der präventive
Gesundheitsurlaub, dessen Potential vom Deutschen Heilbäderverband e. V.
derzeit auf ca. 10 Mio. Menschen mit steigender Tendenz geschätzt wird,
entwickelt sich zu einem bedeutenden Wachstumszweig der touristischen
Nachfrage (Luft 2001, S. 44). Interessanter Weise erfasst dieser Trend breite
Bevölkerungsschichten, sowohl ältere Menschen, die möglichst lange jung
bleiben wollen, als auch jüngere, bei denen sich das Umwelt-, Körper- und
Ernährungsbewusstsein immer deutlicher durchsetzt (Luft 2001, S. 43-44). Im Mittelpunkt stehen im Einklang mit dem gesellschaftlichen
Wertewandel (vgl. Kap. 2.1.3) das Erfahren und Erleben des eigenen Körpers in
ansprechender Landschaft. Naturnahe, die Vitalität - unter Berücksichtigung
psychischer, ökologischer sozialer Aspekte - fördernde Angebote werden immer
stärker nachgefragt (FUTOUR 1994, S. 23). Der Gesundheitsurlaub ist in den
meisten Fällen nicht der Kernurlaub der Deutschen, sondern ihr Zweit- oder
Dritt- bzw. Kurzurlaub (Luft 2001, S. 44). Auch für Firmen und Krankenkassen wird das Thema Prävention ein
immer dringenderes Anliegen. Um die jährlichen Kosten der meisten
Zivilisationskrankheiten, die im mehrstelligen Milliarden-Bereich liegen, zu
senken, honorieren und fördern Unternehmen die Fitness- Aktivitäten ihrer
Mitarbeiter, in dem z. B. eigene Programme in speziell eingerichteten
Gesundheitszentren angeboten und finanziert werden. (FUTOUR 1994, S. 25) Die traditionellen Kurorte, die vielfach unter den Folgen der
Gesundheitsreform leiden, setzen dementsprechend verstärkt auf sogenannte
Vital-, Fitneß-, Gesundheits- oder Aktivwochen, um den wachsenden und veränderten
Ansprüchen gerecht zu werden. Inhalte solcher Verwöhn-Angebote sind z. B.
eine ärztliche Beratung, Kneipp´sche Anwendungen, Massagen, fernöstliche
Heil- und/oder Entspannungsmethoden, kosmetische Behandlungen,
Bewegungstherapie, ein sportliches Rahmenprogramm mit Radfahren, Wandern etc.
und ein attraktives Unterhaltungsprogramm. Vom gesundheitsorientierten Urlaub in einem Heilbad oder Kurort
ist dann die Rede, wenn eine Inanspruchnahme von Heilmitteln und
Kureinrichtungen erfolgt und dabei eine fachlich medizinische Betreuung des
Gastes gewährleistet ist (Luft 2001, S. 49). Der selbstzahlende
Gesundheitsurlauber wählt die Behandlung und entscheidet über die
Aufenthaltsdauer. Während sich die klassische, verordnete und von
Krankenkassen mitfinanzierte Kur auf bestimmte Beschwerden richtet, stehen
beim Gesundheitsurlaub Erholung, Entspannung, das Naturerlebnis, die Beschäftigung
mit der eigenen Gesundheit und das Einüben geänderter Lebensweisen im
Mittelpunkt. Zu den gesundheitsorientierten Urlaubsformen zählen daher
Fitness- bzw. Wellness- oder Beauty-Urlaube. Ziel eines Fitness-Urlaubes ist
die körperliche Aktivierung und Leistungssteigerung. Dabei steht die
sportliche Betätigung zur Stärkung von Körper und Geist im Vordergrund.
Hauptbestandteile sind bspw. Kraft- und Ausdauertraining,
Herz-Kreislauftraining, Gymnastik und Schwimmen. Das Ziel eines Wellness-
Urlaubes ist vorrangig in der Steigerung des ganzheitlichen Wohlbefindens zu
sehen. Der Begriff Wellness setzt sich zusammen aus well-being und fitness, d.
h. Fitness ist ein fester Bestandteil des Wellness-Urlaubes. Die Europäische
Wellness Union definiert den Begriff als eine ganzheitliche Lebensrezeptur mit Langzeitwirkung. Ihr Ziel ist das optimale körperliche, geistig-seelische und kommunikative Wohlbefinden . auch und gerade unter den oft belastenden Alltagsbedingungen im privaten, gesellschaftlichen sowie natürlichen Tourismus-Umfeld. (Malich 2001, S. 2). Vitalität, Schönheit und Lebensfreude werden herausgefordert und gefördert. Bestandteile dieser Urlaubsform sind vor allem Entspannung, ausgewogene Ernährung, Beratung, soziale Kommunikation und Fitness. Folglich wird die Abgrenzung zwischen Fitness und Wellness wird in der Intensität und dem Stellenwert der körperlichen Aktivierung gesehen, stellt doch die sportliche Betätigung für den Wellness-Urlaub nur ein Element zur Erreichung des ganzheitlichen Wohlbefindens dar. Wellness-Urlaub wird hauptsächlich von jüngeren Menschen nachgefragt, während der Gesundheitsurlaub eher Altersgruppen vom mittleren Lebensalter an anspricht. Das Bewusstsein für Gesundheit und Vorsorge ist gerade bei den mittleren Altersgruppen kontinuierlich gewachsen, parallel zu den gestiegenen Anforderungen im Beruf. Begünstigt wird dieser Trend noch dadurch, dass für viele Bundesbürger die finanziellen und zeitlichen Spielräume zugenommen haben. Mit anderen Worten, als Selbstzahler kann ich mir mein persönliches Gesundheitsangebot Jeder
fünfte Bundesbürger (d. h. ca. 12 Mio. Menschen) will gezielt und
systematisch in den Wellness-Oasen unabhängig von der mediterranen Sonne
etwas für das eigene Wohlbefinden tun. Daher kann es diese Urlaubsform der
Zukunft überall geben, auch und gerade im eigenen Land, vorausgesetzt die
Wohlfühl-Atmosphäre ist garantiert. Natürlich hat diese Form des Qualitätsurlaubs
ihren Preis, so dass das Interesse mit der Höhe des Einkommens zunimmt.
Beauty, Vitalität und Lebensfreude stellen den Kern eines neuen
Wohlbefindens-Konzepts dar. Wellness in allen seinen Variationen ist einer der
wichtigsten Reisemärkte der Zukunft. Dabei geht die Sehnsucht eindeutig über
die körperliche Wohlfühlkomponente hinaus. Die harmonische Einheit zwischen
Körper und Geist wird angestrebt. Persönliche Zuwendung spielt eine wichtige
Rolle bei dieser Form der Reise. (Romeiß-Stracke 2001, S. 15). Schätzungen
verschiedener Institute gehen davon aus, dass im Jahr 2000 in Deutschland 75
Mrd. DM allein für Wellnessprodukte und Dienstleistungen ausgegeben wurden
(DTV e.V. 2001, S. 13). Neben Wellness-Urlaub gibt es nach OPASCHOWSKI weitere
Trends bei bestimmten Urlaubsformen, wie z. b. Natur Pur
(
Opaschowski 1999, S. 22): Abenteuerreisen Die zweitgrößten Wachstumsraten werden im Segment der
Abenteuerreisen erwartet. Abenteuer bedeutet aber für die einen Natur pur, für
die anderen Freizeit-, Erlebnis-, Themenparks . Natur-Pur-Reisen Dieser Begriff steht für intensives Naturerleben in vermeintlich
unberührter Landschaft und stellt einen bedeutenden Urlaubswunsch für mehr
als jeden vierten Urlauber (27 %) der Zukunft dar, wobei die Bedeutung mit
zunehmenden Alter steigt (Opaschowski 1999, S. 22). Die Natur wird zum Event.
Ursprünglichkeit und Unberührtheit, Wildnis und Wildheitserlebnis sollen zu
nachhaltigen Sinneseindrücken führen, wozu Gipfelerlebnisse oder wilde
Wasserfälle gehören. Die traditionelle bürgerliche Natursehnsucht wird
zunehmend abgelöst von der - Exotisierung der Natur - Verheißung des Elementaren - Suche nach dem Unzerstörten - Idealisierung des Intakten - Inszenierung des Ursprünglichen. Diese Form des Urlaubs setzt Grenzüberschreitungen in räumlicher,
physischer und psychischer Hinsicht voraus und konzentriert sich auf das
zeitlich befristete Erleben von Außergewöhnlichem und Nichtalltäglichem. Der Gegentrend liegt in den künstlichen Erlebniswelten, die
ebenfalls zu den In-Zielen der Zukunft gehören. Urlaub in Freizeit-,
Erlebnis- und Themenparks - RÖMER-PARK Attraktive Themenparks, die bereits heute jährlich von über 22
Mio. Tagesausflüglern pro Tag in Deutschland aufgesucht werden, machen mit
ihrer Erlebnisgarantie den traditionellen Fremdenverkehrsgebieten im 21. Jh.
ernsthafte Konkurrenz (Opaschowski 1999, S. 26). In kürzester Zeit kann jeder
Besucher so viel auf dem Gelände erleben, wie er mag. Die Themenparks bieten als touristische Kathedralen des 21. Jh. ein
Kontrastprogramm zur Alltagswelt. Ihr Erfolg lässt sich alleine anhand der
zunehmenden Aufenthaltsdauer ablesen. Themenparks werden zu Kurzurlaubsresorts,
in denen Erleben und Vergnügen, Entspannen und Relaxen gleichermaßen möglich
sind. Damit machen sie den traditionellen Ausflugszielen ernsthafte
Konkurrenz, setzen aber auch gleichzeitig neue Maßstäbe für diese. Denn
eines steht fest: der Kurzurlaub mit Erlebnis- und
Infotainment-Charakter wird sich in der gesamten westlichen Welt zu einer
neuen Form des Spezialtourismus mit wachsender Bedeutung entwickeln (Opaschowski
1999, S. 26). Tourismus Bei den Erlebniswelten handelt es sich um komplexe,
multifunktionale Einrichtungen an der Schnittstelle von Freizeit,
Unterhaltung, Kultur, Konsum, Sport und Tourismus. Sie bieten dem Konsumenten
den Vorteil, aus einem vielfältigen und standardisierten Angebotsspektrum
auszuwählen und sich damit eine individuelle Mischung zusammenzustellen
(Steinecke 2001, S. 67). Die Stärke der Erlebniswelten liegt in ihrem fast unübersehbaren
Spektrum. Sie setzen sich nämlich zusammen aus: - Freizeitparks - Themen- und Resorthotels - Ferienzentren der zweiten Generation - Spaß- und Erlebnisbäder - Musical-Theater - Multiplex-Kino - Brand Lands - Infotainment Center - Freizeit-Einkaufs-Erlebnis-Center. Multioptionalität wird zudem auch für Museen, Zoologische Gärten,
Schlösser und Parkanlagen mehr und mehr zu wichtigen Leitmotiven bei der
Angebotsgestaltung, den Werbemaßnahmen und der Kundenansprache. Attraktiv und
erfolgreich sind die Erlebnis- und Konsumwelten vor allem weil sie: - Sicherheit (Berechenbarkeit der Leistungen, kundenfreundliche
und - Bequemlichkeit (leichte Buchbarkeit, räumliche Konzentration
vielfältiger - Vernetzung/Markenbildung (zentrales Center-Management,
einheitlicher bieten. Diese Mixed-Use-Centers bieten den Kunden ein klares und attraktives Profil. Sie entwickeln sich zu Marken, die den Konsumenten zum einen Orientierung bieten und sie zum anderen emotional an die Einrichtung binden. Vor allem aufgrund ihres professionellen Marktauftritts werden sie zu starken Konkurrenten der traditionellen Tourismusdestinationen. Mit ihrem räumlich konzentrierten, multioptionalen Angebot setzen die Erlebniswelten zugleich aber auch neue allgemeingültige Maßstäbe hinsichtlich Infrastruktur und Service, besonders für eine Region wie z.B. Aldenhoven (Steinecke 2001, S. 69). Ein Ende des Erlebnishungers und der Thematisierung im Tourismus
ist derzeit nicht in Sicht. Aktuellen Prognosen zufolge lauten die Maximen für
die Erlebniswelten der Zukunft: größer, vielfältiger, perfekter, flexibler,
kurzlebiger und professioneller. Aus Sicht der Kunden fungieren die
Themenwelten und Inszenierungen zunehmend als neuartige .Mindscapes.- also als
- Traum- und Gegenwelten zum Alltag, in die man temporär
abtauchen kann, - Räume, in die man Konsum- (Lebens-)träume projizieren kann - Bühnen, auf denen man sich in selbst gewählten Rollen präsentieren
kann - Treffpunkte, die man nutzen kann, um andere Menschen zu treffen - Schauplätze, auf denen man etwas Ungewöhnliches erleben kann. Zu den Regionen von morgen zählen folglich auch perfekt
konstruierte Phantasie- und Traumwelten, die ungewöhnliche Geschichten erzählen,
und in denen die Konsumenten Gefühle wie Staunen, Spannung, Faszination,
Angst etc. empfinden können (Steinecke 2001, S.72). Kultur- und Städte-Reisen Aus den durchschnittlichen Tagesausgaben pro Kopf und Tag von
59,60 DM resultieren rund 57,5 Mrd. DM Bruttoumsatz (DTV e.V. 2001, S. 7).
Etwa jeder 6. Bundesbürger will auf seinen Reisen in Zukunft mehr Städte und
Metropolen der Welt kennenlernen. Das trifft vor allem für Singles und
kinderlose Paare zu, die im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen über größere
zeitliche und finanzielle Ressourcen verfügen. Die Lieblingsziele der
Deutschen bei Städtereisen im Inland sind Berlin, München, Hamburg, Dresden,
Köln, Leipzig und Nürnberg. Auffallend ist, dass die Deutschen als Ziel
ihrer Städtereisen fast nur Großstädte bzw. Kulturmetropolen wählen (Opaschowski 1999, S. 26). Die positive Entwicklung des Städtetourismus in den letzten
Jahren begründet sich durch das veränderte Nachfrageverhalten der
Deutschlandreisenden. Der Trend geht zu kürzeren Erlebnisangeboten mit hoher
Qualität und hohem Serviceniveau. Die Daten umfassen privat und dienstlich
Reisende. Gerade die 20-29 jährigen und die 50-59 jährigen wählen die
Regionen mit solchen Angeboten häufig. Haushaltsnettoeinkommen, die
Schulbildung und die berufliche Position sind weitere Kategorisierungsfaktoren
für die Städtetouristen. Ihr Durchschnittseinkommen liegt bei 3.140 DM und
damit 15,8 % über dem Bundesdurchschnitt. Singles, DINKS (Double Income No
Kids), DCC´s (Double Career Couples) und die Jungen Alten (50 +) prägen
diese Zielgruppe (Obier, Baake 2000, S. 116 . 123). Kreuzfahrten Sie halten die Sehnsucht nach der Insel wach und garantieren
Freiheit und gleichzeitig Geborgenheit, die Weite der Meere und die
Abgeschiedenheit der Kabinen. Sie sind unterwegs zu fremden Kulturen und
bieten ein zweites Zuhause an Bord. Urlaub auf dem Wasser fasziniert immer
mehr Urlauber. Jede sechste Familie in Deutschland träumt von einer führerscheinfreien
Fahrt mit einem Hausboot auf Seen, Flüssen und Kanälen. Die Kreuzfahrt an
Bord eines Luxusschiffes wird als Traumurlaub par excellence empfunden. Die
sich abzeichnende Expansion der Kreuzfahrenden fördert den Bau gigantischer
Schiffe, wie der Voyager of the Seas, die mehr als drei Fußballfelder lang
ist und Sportaktivitäten wie Golf, Inline-Skaten, Basket- und Volleyball und
vieles mehr anbietet. Das Kreuzfahrtschiff wird zum schwimmenden Reiseziel,
das Show, Sport, Spiel und Fun rund um die Uhr bietet (Opaschowski 1999, S.
29). Zu den Zukunftsperspektiven zählt schließlich der Ferntourismus:
Zukünftig stoßen neben den klassischen ausländischen
Reisezielen wie Spanien, Frankreich sowie den Alpen verstärkt Fernreiseziele
wie Südafrika, Australien, Asien und Mexiko gerade bei der jüngeren
Generation auf erhöhtes Interesse (Die ZEIT 2000). 26 % der 14- bis 29-Jährigen
verbindet mit dem Urlaub der Zukunft die Vorstellung von Karibik, Südsee und
Malediven. Ob sich allerdings dieser Trend wirklich fortsetzen kann, wird maßgeblich
von der weltpolitischen Lage abhängen. Deutschland im Aufwärtstrend Für Deutschland fallen die Prognosen recht positiv aus. Von den
in den nächsten Jahren zusätzlich getätigten Reisen werden voraussichtlich
die Bundesländer Bayern, Schleswig- Holstein, Baden-Württemberg,
Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen am meisten profitieren (Opaschowski 1999, S. 37). Deutschland bleibt also das liebste Reiseland der Deutschen,
allerdings unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen: - Angebote mit Wetter-Unabhängigkeit und/oder
Sonnengarantie-Ersatz - Saisonverlängerungen und Übergang zur Ganzjahressaison - Familien-Angebote und Mehrgenerationen-Angebote - Einmal-Ereignisse und Event-Konzepte - Gastfreundlichkeit und Service-Orientierung. Für die Attraktivität des Inlandsurlaubs sprechen vor allem
drei Qualitätsgarantien: Sauberkeit, Gemütlichkeit und Erreichbarkeit. 2/3
der Urlauber halten Sauberkeit für die wichtigste Anforderung, die ein
Urlaubsziel erfüllen muss. Jeder zweite Urlauber erwartet zudem von seinem
Reiseziel erst einmal eine gemütliche Atmosphäre. Ein Urlaubsziel muss gut
erreichbar bleiben, mit welchem Verkehrsmittel auch immer. Sind diese Merkmale
nicht gegeben, dann verliert es spürbar seine Attraktivität (Opaschowski
1999, S. 38). Neben den aufgeführten neuen Trends sterben auch die
traditionellen Urlaubsformen nicht aus. Denn die Normalverbraucher machen
immer noch die eigentliche Stammkundschaft aus. Traditionelle Urlaubsangebote
werden durch neue ergänzt, nicht aber ersetzt (Opaschowski 1999, S. 34) Auch der Blick in die Reiseanalyse 2000 (Die Zeit 2000) zeigt,
dass die Urlaubsformen der Deutschen sich vor allem auf den Strandurlaub, den
Ausruhurlaub oder den Urlaub in der Ferienwohnung beziehen. Speziellere
Angebote, wie Kultur- und Wellnessreisen erreichen dagegen auf der Skala
relativ geringe Werte.
Die größte Marktdynamik wird also eher in den kleinen
Segmenten erreicht sein, allerdings bei hohem Wachstumspotenzial. Der
Strandurlaub, die Studienreisen und der Sporturlaub dürften auch weiterhin
entscheidende Segmente bleiben. Studienreisen sprechen zwar nur eine relativ
kleine, aber stabile Zielgruppe an (13 %). Sportliche Angebote im Urlaub sind
auch weiterhin besonders aber nicht nur für junge Leute attraktiv. Die
Angebotspalette wird immer umfangreicher. Sogar die bis vor wenigen Jahren
weniger verbreiteten Sportarten, wie Golf, gewinnen gerade im Urlaub an
Bedeutung (Wilken 1996, S. 290). Für 9 Prozent der Gesamtbevölkerung werden
künftige Urlaube sportliche Aktivurlaube in Ferienclubs oder Ferienanlagen
mit Clubatmosphäre sein. In Anbetracht der gesamten Entwicklung der
Urlaubsformen sind folglich multiple Urlaubsidentitäten angesagt: heute so
und morgen so (Opaschowski 1999, S. 35)
Um den Markt und damit die wirtschaftliche Bedeutung des
Sport-Tourismus beurteilen zu können, lassen sich in Anlehnung an die
allgemeine Tourismuslehre zwei grundsätzlich verschiedene Sichtweisen des
Sporttourismus unterscheiden: • Outgoing-Sporttourismus:
Sportinteressierte Touristen verlassen ihren Heimatort, um im Ausland
sportlichen Aktivitäten nachzugehen, z. B. Surfen auf Hawaii, Radfahren in
der Toscana, Tauchen auf den Malediven. Oftmals ist Sporttreiben das
Reisehauptmotiv, so dass es sich in solchen Fällen eindeutig um eine
Sport-Reise oder um Sport-Urlaub handelt. • Incoming-Sporttourismus:
Hierunter sind alle Aktivitäten zu verstehen, die Organisationen in
Fremdenverkehrsgebieten unternehmen, um Gästen bestimmte sportliche Angebote
während ihres Aufenthaltes zu bieten (z. B. Fun-Bäder, Tennisanlagen, Golfplätze
etc.). Dies ist vor allem Aufgabe von kommunalen Fremdenverkehrsträgern,
Beherbergungsbetrieben oder privatwirtschaftlichen Freizeitunternehmen, die
sich um entsprechende sportliche Infrastruktureinrichtungen für ihre Gäste
bemühen. Für diese Gäste sind solche sportlichen Aktivitäten zumeist ein
Nebenaspekt der Reise, man spricht daher von Sport im Urlaub (Freyer 1995, S. 53 . 54). Angebote aus Nordrhein-Westfalen sind - wie auch aus vielen
anderen Bundesländern – oftmals nicht auf der Höhe der Zeit. Sie basieren
auf den Wünschen und Erwartungen einer zurückliegenden Gästegeneration und
sind folglich den Anforderungen des sich dynamisch verändernden
Tourismusmarktes nicht mehr gewachsen. Damit ist auch das Marketing keineswegs
ausgenommen, versucht man doch mit traditionellen Mitteln im Wettbewerb zu
bestehen. Professionalisierung im Deutschlandtourismus heißt darum in erster
Linie, das Marketing und die derzeitige Angebotspalette innerhalb der
einzelnen Länder und überregional zu modernisieren. (Datzer 200049) Der touristische Reiz Nordrhein-Westfalens liegt in der Vielfalt
seiner unterschiedlichen Regionen und Landschaften mit intakter ländlicher
Identität. Um diese Reiseziele als bewusste Reisealternativen aufzubauen,
muss einerseits deren Bekanntheitsgrad deutlich gesteigert werden.
Andererseits gilt es, die Images der touristischen Regionen über das Angebot
bestimmter Reiseaktivitäten aufzuwerten und den Aufbau wettbewerbsfähiger,
themenbezogener Kompetenzen voranzutreiben. D h. es müssen Themen von überregionaler
Wirkung definiert und entsprechend kommuniziert werden. Das kann nur gelingen,
wenn man die Stärken und damit die Individualität jeder einzelnen Region zukünftig
stärker herausstellt. Denn nur dann, wenn Destinationen Angebote schaffen,
die sich deutlich von denen der Wettbewerber abheben, werden sie sich im
Wettbewerb behaupten können (Kreilkamp 2001, S. 63). Das Potenzial ist dafür ausreichend vorhanden, denn attraktive
naturnahe Landschaften, Naturparke, zahlreiche Seen und Mittelgebirge
kennzeichnen das Bundesland. Ferner gilt Nordrhein-Westfalen als eine der bevölkerungsstärksten
Kulturlandschaften Mitteleuropas mit der Rheinschiene (Bonn, Köln, Düsseldorf),
dem Ruhrgebiet und weiteren Städten wie Aachen, Köln oder Münster. Nach
Bayern und Baden-Württemberg werden in Nordrhein-Westfalen die meisten privat
und dienstlich veranlagten Übernachtungen (ca. 36. Mio./ p.a.) erreicht.
Ferner verfügt dessen touristische Infrastruktur über ein gut ausgebautes
Verkehrsnetz (Straße, Schiene, Luft), ein hervorragendes, landesweit
ausgeschildertes Radwandernetz mit über 20 verschiedenen Themenrouten (z.B.
100-Schlösser-Route) sowie über ein ausgedehntes Wanderwegenetz. NRW besitzt
vier internationale Messestandorte und ist Sitz zahlreicher international tätiger
Unternehmen. Dieses differenzierte Angebot erfordert eine Regionalisierung in
der Vermarktung. Dabei soll Nordrhein-Westfalen als Reiseziel mit einem vielfältigen
regionalem Profil und nicht als touristische Einheitsmarke (wie Bayern) präsentiert
werden. Zur Zeit sind 11 Regionen definiert (Teutoburger Wald, Münsterland, Sauerland, Eifel und Region
Aachen, Bergisches Land, Niederrhein, Siegerland-Wittgenstein, Ruhrgebiet, Düsseldorf,
Köln, Region Bonn). Damit sie auch für den Gast erkennbar werden, muss jede Region
ihr eigenes trennscharfes, charakteristisches Profil entwickeln, das auf nicht
mehr als 2 -3 Themenbereichen beruhend – die Basis für die Kerngeschäftsfelder
sein sollte, die jede Region im Sinne des Destination-Management benötigt Aus nordrhein-westfälischer Sicht ist es wichtig, dass alle großen
Themenbereiche über regionale Schwerpunkte besetzt werden, um ein möglichst
großes Kundenpotential erreichen zu können. Unter Berücksichtigung
aktueller Trendstudien und intensiver Diskussion mit externen und internen
Fachleuten wurden für NRW folgende Themenbereiche für die überregionale
Kommunikation definiert: 50 Neue Ideen für den NRW-Tourismus, Strategie 2000 bis 2005, ! Geschäftstourismus (inkl. Messen, Kongresse,
Tagungen, Seminare) ! Städtetourismus ! Sport, Fun, Action ! Landurlaub ! Vitalität und Wellness ! Fahrradreisen ! Wandern Zur Erreichung höchstmöglicher Effizienz und minimaler
Reibungsverluste soll die Umsetzung des überregionalen Themenmarketings auf
drei Ebenen (3-Ebenen-Modell), erfolgen (Tourismusverband Nordrhein-Westfalen
e. V. 2000, S. 21):
______________________________________________________________________________ Zusammenfassung
Hauptziel aller Untersuchung ist es, die Nachhaltigkeit von RÖMER-PARK und damit das touristische Potential für das ländliche Aldenhoven in Deutschland zu prüfen, nachzuweisen und festzulegen.
Um die Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt einschätzen zu können, wurde von anerkannten Experten fortlaufend ein Leitbild der nachhaltigen Entwicklung erstellt, dass den ökologischen, den ökonomischen und den sozialen Bereich immer wieder veranschaulichen soll . Denn diese drei Seiten werden immer durch menschliches Wirtschaften und Einwirken verändert. Die als Orientierungsrahmen gedachten theoretischen Kriterien müssen so übertragen werden, dass ein ökologisch verantwortbarer, ein immer ökonomisch ergiebiger und ein sozial verträglicher neuer Tourismus entwickelt werden kann.Da multifunktional, sportlich ausgerichtete Freizeitmöglichkeiten - und darin entwickelt sich das Konzept RÖMER-PARK - zu den Leistungen einer Destinationen zählen, müssen sie konzeptionell mit diesen Kriterien vereinbar sein. Daher wurde ein entsprechender Kriterienkatalog speziell für die Freizeitanlage RÖMER-PARK in Aldenhoven entwickelt, der eine Beurteilung zum Betreiberkonzept hinsichtlich einer Nachhaltigkeit zulässt. Es ist notwendig, sich auf konkrete räumliche Bezüge zu konzentrieren, denn viele Faktoren hängen von den jeweiligen Standortbedingungen in Aldenhoven ab. Eine Pauschalisierung des Kataloges ist also genauso wenig möglich, wie die der gewonnenen Ergebnisse. Mit anderen Worten: Nicht jede bestehende Freizeitanlage entspricht den Kriterien der Nachhaltigkeit, aber dennoch kann sie entsprechend konzipiert und geführt wie bei RÖMER-PARK Aldenhoven erfolgreich werden, wenn man die spezielle Kriterien beachtet. Mit dem richtigen Management am richtigen Ort und mit einem speziellen "WIR - Gefühl" wird den Erfolg bringen. 80-90%tige Auslastungen sind nachweisbar.Die Kombination von RÖMER-PARK als Incomming-Resort Anlage und dem neuen Tourismus erweist sich in vielerlei Hinsicht als sehr vorteilhaft. Gemeint sind auch die regionalen Sekundäreffekte, wie Steuereinnahmen, Einnahmen aus Abgaben und Pachtverhältnissen, Schaffung von Arbeitsplätzen und Imageförderung, Tagungsortplatzierung in einer Open Community Freizeit-Anlage mit neuen touristischen Zielsetzungen. Feriengäste mit der Bevölkerung in der Region verbinden ist in Europa einmalig. Hier ist im Betreiberkonzept größte Sorgfalt vorgegeben und die Philosophie festgelegt.
RÖMER-PARK liefert ohne Zweifel einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der kommunalen Freizeitinfrastruktur. Er führt zu einer Verbesserung, steigert den Bekanntheitsgrad, erhöht das Kommunikationsangebot etc. Ein besseres Image durch bessere Angebote auf höherem Qualitätsniveau, verbunden mit der Nachfrage durch eine interessante und ausgabenfreudige Zielgruppe bringt in der Summe langfristig stabile Effekte für die regionale Tourismuswirtschaft. (Billion 1993, S. 4).
Ein Gast erlebt seine Urlaubsreise als Gesamterlebnis. Er sucht nicht nur eine Unterkunft und einen Ort, sondern er entscheidet sich für ein ganzes Leistungsbündel. Eine Destination ist für ihn also umso attraktiver, je breiter das Angebot angelegt und je besser es auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt ist. Denn eine Familie mit Kindern wünscht sich bekanntlich ein anderes Angebotspaket als z. B. Singles. Konsequente Kundenorientierung ist eine unabdingbare Voraussetzung für den erfolgreichen Tourismus. Daher müssen die Destinationen dem nachfrageseitigen Trend zur Multioptionalität künftig mit einem größeren Angebot an Themenzusammenfassung und Aktivitäten begegnen und in die Produktgestaltung z. B. Fun-Sport-Action-Angebote und wie oben erwähnt die regionale Bevölkerung verstärkt einbinden. Auch die Qualität wird weiter an Bedeutung gewinnen. Denn gerade eine persönliche Betreuung wird bei wachsender Konkurrenz zum wichtigen Erfolgskriterium. Der gesamte Organisationsprozess muss sich der Flexibilität der Reisenden anpassen. Andere Länder machen es uns seit langen Jahren vor.
Diese Zusammenhänge hat man in Nordrhein-Westfalen erkannt und ändert daher die Organisationsstruktur auf der Orts-, Regional- und Landesebene. Da NRW keine touristische Einheits- Marke (wie Bayern) ist, kommt der Orts- und Regionalebene bei der Angebotsentwicklung eine zentrale Bedeutung zu. Hier müssen neue Konzepte wie bei RÖMER-PARK vorgegeben Pionierarbeit leisten.
Aldenhoven .... ein Teil des Gebietes der Regionen Düren und Aachen zeigt dann exemplarisch die Umsetzung dieses Konzeptes. Als ländlicher Raum am Rande von Ballungsgebieten, der vom Strukturwandel in der Landwirtschaft und dem kontinuierlichen Rückzug des sog. sekundären Sektors betroffen ist, kommt hier dem Tourismus - als potentiell wirtschaftsbelebender Faktor und als Instrument zum Abbau regionalwirtschaftlicher Disparitäten eine bedeutende Rolle als Pionierregion zu.
Die Chancen für dessen Ausbau stehen in der Region sehr gut, da sie heute als Tages- und Ausflugsziel überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird. Dennoch wird man sich, will man langfristig konkurrenzfähig werden, den allgemeinen Trends im Tourismus neu aufstellen müssen. Das bestehende Angebot muss durch neue Bausteine vorgegeben werden. Eine solche Komponente wird auch RÖMER-PARK mit dem Freizeitkonzept werden, was in der Region, unter touristischen Aspekten, bisher eine nie dagewesene Rolle spielte. Potentiale sind vorhanden, die entsprechend aufgearbeitet wurden.
Vor dem Hintergrund, zielgruppenorientierte Angebote zu schaffen und damit besondere Akzente zu setzen, bietet es sich an, die bestehende Lücke durch ein neuartiges Produkt in Form eines Family- Incomming- Centers., das die unterschiedlichen Bedürfnisse der Hauptzielgruppe Familie, aber auch die der Gruppe 50+ und Singles befriedigen kann, neu zu entdecken und sofort zu schließen.
Weitere Freizeitanlagen werden in dieser Region aller Wahrscheinlichkeit nach, das hat Untersuchungen ergeben - auch wirtschaftlich operieren können, wenn diese sich dann auf andere Schwerpunkte festlegt und nicht versuchen zu konkurrieren. Hier muss das Kirchturmdenken auch innerhalb der Regionen Einhalt geboten werden. Unabhängig davon für welche Angebotspalette man sich entscheidet, erfolgreicher Tourismus kann auch in Aldenhoven und der Region nur dann funktionieren, wenn das bisherig auch überregionale Kirchturmdenken wirklich aufgegeben und eine effektive Kooperation auf allen Ebenen angestrebt wird. Konkurrenz kann zwar gewissermaßen belebend wirken, aber nur im Rahmen einer touristischen Region, die sich als eine Einheit sieht und dementsprechend vermarktet. Eine konsequente Verknüpfung aller bestehenden und neuen Teilsegmente des touristischen Angebotes wird langfristig zum Wohl aller Beteiligten beitragen, das Image der Region aufwerten, eine höhere Qualität bieten, im Wettkampf mit anderen Reisezielen im neuen Deutschlandtourismus ( 20,5 %tige Steigerung in 2005 / aus Sicherheitsaspekte ? ) bestehen und letztlich zur Anerkennung und Wertschätzung der touristischen Destination RÖMER-PARK Aldenhoven führen.
Aldenhoven und RÖMER-PARK will den Anfang machen und als Leuchtturm mit Magneteffekt stehen.
Hier werden weitere redaktionelle Ausarbeitungen folgen und auch in Zusammenarbeit mit der gesamten Region ein ganzheitliches Konzept immer weiter entwickelt, was natürlich für eine positive Entwicklung von RÖMER-PARK sorgt. Damit auch in der Zukunft RÖMER-PARK immer gut aufgestellt sein wird. Mit 78 Mio.€ einer der größten und zukunftsentscheidende Investitionsmaßnahmen in Aldenhoven und der Euregio. Quellendaten bitte über e-mail abfragen: |
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